Eine weitere Festnahme im Ermittlungsverfahren zur Yunus-Emre-Stiftung!
Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorwürfen, dass die Yunus-Emre-Stiftung durch Scheinrechnungen von Scheinfirmen geschädigt wurde, ist Enes Ateş, der Sohn des flüchtigen ehemaligen Stiftungspräsidenten Şeref Ateş, festgenommen worden.
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Müyesser Yıldız - 12punto.com.tr
Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorwürfen, dass die Yunus-Emre-Stiftung durch Scheinrechnungen von Scheinfirmen geschädigt wurde, ist Enes Ateş, der Sohn des flüchtigen ehemaligen Stiftungspräsidenten Şeref Ateş, festgenommen worden.
In dem Ermittlungsverfahren, in dem es um den Vorwurf geht, dass ehemalige Führungskräfte des zur Yunus-Emre-Stiftung gehörenden Yunus-Emre-Instituts durch das Ausstellen von Scheinrechnungen unrechtmäßige Gewinne erzielt haben und in dem bereits 8 Personen inhaftiert wurden, gab es eine neue Entwicklung.
Im Zuge der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara geführten Ermittlungen wurde E.A., der Sohn des flüchtigen ehemaligen Stiftungspräsidenten Şeref Ateş, gegen den ein Haftbefehl vorlag, in Istanbul festgenommen.
Es wurde festgestellt, dass der Verdächtige E.A. die Person war, die einige der in der Strafanzeige der Inspektionsbehörde der Generaldirektion für Stiftungen genannten Scheinfirmen gegründet und diese später an andere Verdächtige übertragen hatte.
Enes Ateş wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
WAS WAR GESCHEHEN?
Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hatte nach einer Strafanzeige der Inspektionsbehörde der Generaldirektion für Stiftungen Ermittlungen eingeleitet, wonach die Yunus-Emre-Stiftung durch Scheinrechnungen von Briefkastenfirmen geschädigt worden sei.
Die Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen wegen "Unterschlagung", "Untreue im Amt", "Beeinflussung der Erfüllung einer Dienstleistung", "Urkundenfälschung", "qualifizierten Betrugs" und "Geldwäsche aus Straftaten" eingeleitet hatte, erließ Haftbefehle gegen 15 Personen, darunter ehemalige Mitarbeiter der Einrichtung; 11 von ihnen wurden gefasst.
Von den 11 festgenommenen Verdächtigen wurden 8 inhaftiert.