„Einflussagent“-Regelung vollständig aus Gesetzesentwurf gestrichen: Opposition reagierte scharf
Der als „Einflussagent“ bezeichnete Abschnitt in Artikel 16 des Notariatsgesetzentwurfs wurde vollständig gestrichen.
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Der in der türkischen Öffentlichkeit auf große Ablehnung gestoßene Gesetzentwurf zum „Einflussagententum“ wurde vollständig aus dem Notariatsgesetzentwurf gestrichen.
Die von der AKP in den „Gesetzentwurf zur Änderung des Notariatsgesetzes und einiger anderer Gesetze“ aufgenommene und als „Hexenjagd“ bezeichnete Regelung zum „Einflussagententum“ war aufgrund heftiger Reaktionen zurückgezogen worden.
Dasselbe Gesetz war bereits im vergangenen Jahr nach der Verabschiedung im Ausschuss mit der Begründung abgelehnt worden, es sei verfassungswidrig. Mit dem Rückzug der AKP wurde das „Einflussagentengesetz“ nun zum zweiten Mal zurückgezogen.
Nach Beratungen in der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurde beschlossen, den Artikel 16 des Notariatsgesetzentwurfs, der sich auf „Straftaten gegen Staatsgeheimnisse und Spionagedelikte“ bezog, vollständig aus dem Entwurf zu streichen.
Im Justizausschuss kam es zu einer Debatte über das „Einflussagententum“. „Wir wollen keine Staatsanwälte und Richter, die Anweisungen vom Palast erhalten“, hieß es im Justizausschuss. „Wir wollen keine Staatsanwälte und Richter, die Anweisungen vom Palast erhalten“
MURAT EMIR HATTE ES AUCH ÜBER SEINEN SOCIAL-MEDIA-ACCOUNT BEKANNT GEGEBEN
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir hatte gestern in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account mitgeteilt, dass das Gesetz aufgrund der Kritik zurückgezogen wurde.
In seinem Beitrag auf Social Media schrieb Emir: „Der Gesetzentwurf, der in der Öffentlichkeit als ‚Einflussagententum‘ bekannt ist, wurde infolge unserer wochenlangen Bemühungen, bei denen wir sowohl die Öffentlichkeit mit großer Unterstützung unseres Volkes informiert als auch unsere Arbeit und Kritik im Parlament eingebracht haben, zum jetzigen Zeitpunkt zurückgezogen.“