Eingreifen von Mansur Yavaş bei Ausschluss- und Disziplinarverfahren in der CHP: Spannungen sollen nicht weiter eskalieren
In der Führungskrise, die nach der Entscheidung über die absolute Nichtigkeit in der CHP ausgebrochen ist, stehen Disziplinar- und Ausschlussverfahren ganz oben auf der Tagesordnung. Nun hat der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, einen bemerkenswerten Schritt bezüglich dieser Ausschlüsse unternommen.
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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, schaltete sich vor den Ausschluss- und Disziplinarverfahren gegen die Provinzvorsitzenden ein und unternahm Versuche, den Prozess zu stoppen.
Wie tv100 berichtet, stellte sich heraus, dass Yavaş vor der Entscheidung intervenierte. Es wurde bekannt, dass Yavaş eine Nachricht an die Parteizentrale sandte und forderte, den Ausschluss der Provinzvorsitzenden zu stoppen, seine Bemühungen jedoch erfolglos blieben.
Den Kulissen zufolge führte Yavaş kein direktes Gespräch mit Kemal Kılıçdaroğlu. Er übermittelte jedoch bei seinen Kontakten zur Parteizentrale seine Ansicht, dass Ausschlussentscheidungen gegen die Provinzvorsitzenden nicht richtig seien.
Es wurde bekannt, dass Yavaş argumentierte, die Spannungen innerhalb der Partei dürften nicht weiter wachsen, und einschätzte, dass der Ausschluss der Provinzvorsitzenden zu neuen Brüchen an der CHP-Basis führen könnte.
BEMÜHUNGEN OHNE ERFOLG
Yavaş' Bemühungen reichten jedoch nicht aus, um den Entscheidungsprozess zu ändern.
Mit den vom CHP-Sprecher Müslim Sarı bekannt gegebenen Entscheidungen wurden einige Provinzvorsitzende vor den Disziplinarausschuss gestellt, während in verschiedenen Provinzorganisationen zudem Abberufungen und neue Ernennungen vorgenommen wurden.