Einsatz zur Bergung der Leiche des Geschäftsmanns Halit Yukay: Erklärung des Verteidigungsministeriums

Das Verteidigungsministerium (MSB) hat eine Erklärung zu den Suchmaßnahmen nach dem Geschäftsmann Halit Yukay abgegeben, der am 4. August mit seinem privaten Boot von Yalova in Richtung Bozcaada aufgebrochen war und seitdem als vermisst galt.

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Das Verteidigungsministerium (MSB) gab bezüglich des Geschäftsmanns Halit Yukay, der am 4. August mit seinem privaten Boot von Yalova in Richtung Bozcaada aufgebrochen war und seitdem als vermisst galt, folgende Erklärung ab: "Aufgrund eines Ersuchens des Kommandos der Küstenwache wurde unser dem Nord-Seekommando unterstelltes Schiff TCG Işın beauftragt und hat mit den Such- und Rettungsmaßnahmen begonnen."

Das MSB gab eine Erklärung zu den Suchmaßnahmen nach dem Geschäftsmann Halit Yukay ab, der am 4. August mit seinem privaten Boot von Yalova in Richtung Bozcaada aufgebrochen war und seitdem als vermisst galt. In der Erklärung wurde Folgendes festgehalten:

"Während der vom Kommando der Küstenwache durchgeführten Suchmaßnahmen nach Halit Yukay, der am 4. August 2025 auf der Fahrt von der SETUR Marina in Yalova nach Bozcaada mit dem unter türkischer Flagge fahrenden Boot namens GREYWOLF im Marmarameer verschollen war, wurde in 68 Metern Tiefe ein lebloser Körper entdeckt, bei dem es sich vermutlich um den Verunglückten handelt. Aufgrund eines Ersuchens des Kommandos der Küstenwache wurde unser dem Nord-Seekommando unterstelltes Schiff TCG Işın beauftragt und hat mit den Such- und Rettungsmaßnahmen begonnen."

Der Geschäftsmann Halit Yukay stach am 4. August um 15.10 Uhr mit seinem eigenen Boot namens "Graywolf" von Yalova aus in See, um nach Bozcaada zu fahren. Nachdem er am selben Tag nicht mehr erreichbar war, leiteten die Teams der Küstenwache auf Meldung der Angehörigen von Yukay hin Suchmaßnahmen ein. Während die Teams mit der Suche begannen, ging am 5. August gegen 14.30 Uhr die Meldung eines Handelsschiffes ein, das vor Turanköy auf der Halbinsel Kapıdağ im Bezirk Erdek (Balıkesir) unterwegs war und halb versunkene Bootsteile an der Meeresoberfläche gesichtet hatte.

IN ZERTRÜMMERTEM ZUSTAND GEFUNDEN

Die Teams des Küstenwachen-Gruppenkommandos Süd-Marmara begaben sich zu den angegebenen Koordinaten. Mit einem Hubschrauber, einem Taucherteam und sieben schwimmenden Einheiten des Kommandos der Küstenwache wurde eine Such- und Rettungsaktion gestartet. Das Taucherteam tauchte zu dem halb versunkenen Boot ab, jedoch führten die Suchen zu keinem Ergebnis. Bei der Untersuchung durch die Teams wurde festgestellt, dass die Motorenseriennummer des zertrümmerten Bootes mit der von Halit Yukays Boot übereinstimmte. Auf den Unterwasseraufnahmen des Bootes, zu dem die Teams des Küstenwachen-Gruppenkommandos Süd-Marmara abgetaucht waren, war zu sehen, dass es zerstört war.

LEICHE IN 68 METERN TIEFE GEFUNDEN

Am 19. Tag der Sucharbeiten, die vom Küstenwachen-Gruppenkommando Süd-Marmara, der Generaldirektion für Küstensicherheit sowie den Abteilungen der Meerespolizei der Polizeidirektionen Samsun, Çanakkale, İzmir und Yalova durchgeführt wurden, konnte die Leiche von Yukay lokalisiert werden. Die Leiche von Yukay, die von der Meerespolizei mittels YTS-Gerät in 68 Metern Tiefe, etwa 7 Meilen vor der Küste des Bezirks Erdek, im Bereich des Unglücksortes geortet wurde, konnte auch per ROV (ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug) gefilmt werden. In der Umgebung der Leiche wurden zudem Motorenteile des Bootes sowie Teile des Beibootes gefunden.

Die Arbeiten zur Bergung der Leiche vom Meeresgrund werden in Abstimmung mit dem Kommando der Seestreitkräfte durchgeführt, um die Unversehrtheit des Leichnams nicht zu gefährden. Das ROV, das bis zu 300 Meter Tiefe scannen und filmen kann, ist in der Lage, mit einem Greifarm an seinem Mechanismus auch unter Wasser gefundene Gegenstände an die Oberfläche zu bringen. Da jedoch befürchtet wird, dass die Unversehrtheit des Leichnams beeinträchtigt werden könnte, ist geplant, die Bergung gemeinsam mit dem Kommando der Seestreitkräfte durchzuführen.