Ekrem Dur, der den Faustschlag im Marmaray ausführte, äußert sich: „Er ließ mir keine andere Wahl“
In Istanbul sorgte vor wenigen Tagen ein Faustschlag gegen einen Vater, der mit seinen Kindern im Marmaray unterwegs war, für großes Aufsehen. Es stellte sich heraus, dass der Vater zuvor mit einem 18-jährigen Mädchen gestritten und sie beleidigt hatte. Ekrem Dur, der den Faustschlag ausführte, machte nun aufsehenerregende Aussagen.
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Ekrem Dur, der nach dem Faustschlag gegen den Vater im Marmaray festgenommen und später wieder freigelassen wurde, sagte: „Der Freund hat mich sehr provoziert. Er ließ mir keine andere Wahl.“
In der Fortsetzung seiner Erklärung sagte Dur: „Glauben Sie mir, ich bin nicht so ein Mensch. Ich entschuldige mich bei unserem Volk und bei den Kindern. Ich möchte nicht, dass irgendein Kind so etwas erlebt. Ich habe selbst Kinder.“
Gegenüber Habertürk TV äußerte sich Ekrem Dur wie folgt zu den Geschehnissen:
„Es kam an einen Punkt, an dem wir die Kinder danach nicht mehr gesehen haben. Glauben Sie mir, ich weiß selbst nicht mehr, wie ich das gemacht habe, wie ich zugeschlagen habe. Zunächst möchte ich sagen, dass es mir sehr leid tut, dass so etwas in Anwesenheit von Kindern passiert ist.
„ICH BIN NICHT SO EIN MENSCH“
Meine Familie war auch sehr wütend auf mich und fragte, warum ich so etwas getan habe. Der Freund hat mich sehr provoziert. Er ließ mir keine andere Wahl. Glauben Sie mir, ich bin nicht so ein Mensch. Ich entschuldige mich bei unserem Volk und bei den Kindern. Ich möchte nicht, dass irgendein Kind so etwas erlebt. Ich habe selbst Kinder.
„DU HAST DAS MÄDCHEN VERLETZT“
Er stieg mit seinen Kindern in den Marmaray ein. Genau beim Einsteigen stand rechts ein etwa 18-19-jähriges Mädchen. Er sagte: ‚Geh da weg, warum stehst du im Weg herum? Meine Kinder werden über dich stolpern.‘ Das Mädchen entschuldigte sich. Er beleidigte das Mädchen ständig und sprach abfällig mit ihr. Wir und die anderen sagten nichts. Als er kurz vor dem Aussteigen war, sah ich, dass das Mädchen weinte. Ich sagte: ‚Was war nötig, um so viel zu sagen? Du hast das Herz des Mädchens verletzt.‘
‚Was mischst du dich ein, ich sage, was ich will‘, fing er an, mich anzupöbeln. Gerade als ich aussteigen wollte, konnte der Freund im blauen Hemd nicht mehr an sich halten und fing an, ihn anzuschreien.“