Ekrem İmamoğlu gibt bekannt, was er mit der von Yusuf Tekin erstrittenen Entschädigung tun wird

Ekrem İmamoğlu hat angekündigt, die Entschädigung, die er im Rechtsstreit gegen Bildungsminister Yusuf Tekin zugesprochen bekommen hat, an die bei den Saraçhane-Protesten inhaftierten Studierenden zu spenden.

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Der Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat angekündigt, die 25.000 TL Schmerzensgeld, die er in einem Rechtsstreit gegen Bildungsminister Yusuf Tekin zugesprochen bekommen hat, an die Studierenden zu spenden, die im Zuge der Saraçhane-Proteste inhaftiert wurden.

WAS WAR PASSIERT?

Die Debatte entzündete sich an der Befugnis von Kommunen, Kindertagesstätten und Kindergärten zu eröffnen. Am 27. November 2024 erklärte Bildungsminister Yusuf Tekin, dass Kommunen hierfür keine Befugnis hätten, und kritisierte Ekrem İmamoğlu mit den Worten: "Er scheint sich von der Sprache der Terrorgruppen inspirieren zu lassen, mit denen er zusammenarbeitet, und fordert die Regeln des Rechtsstaates heraus." Diese Äußerung stieß bei İmamoğlu auf scharfe Kritik, der daraufhin das Schreiben des Ministeriums veröffentlichte und Tekins Aussagen zurückwies.

İmamoğlus Anwalt Kemal Polat reichte daraufhin beim 13. Zivilgericht erster Instanz in Istanbul Klage gegen Tekin auf Zahlung von 50.000 TL Entschädigung ein. Das Gericht entschied, dass Tekin 25.000 TL Schmerzensgeld zuzüglich gesetzlicher Zinsen an İmamoğlu zu zahlen habe. Nach dem Urteil wurde darauf hingewiesen, dass der Rechtsweg zum Istanbuler Regionalgericht (Berufungsinstanz) offensteht.