Ekrem İmamoğlu in seiner Heimat Trabzon! „Das ist die neue Ära“

Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, verbringt das Ramadan-Fest in seiner Heimat Trabzon. İmamoğlu, der gestern Nachmittag in Trabzon eintraf, besuchte bereits gestern Dörfer und Friedhöfe.

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Anlässlich des Ramadan-Festes traf der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, gestern Nachmittag in Trabzon ein.

Nach seinen Besuchen in Dörfern und auf Friedhöfen am gestrigen Tag wurde berichtet, dass İmamoğlu heute um 13.30 Uhr mit dem Bürgermeister von Ortahisar, Ahmet Kaya, zusammenkam. Im Anschluss an das Treffen richtete İmamoğlu vor dem Rathaus das Wort an die Bürger.

Die wichtigsten Punkte aus İmamoğlus Erklärungen lauten wie folgt:

„Die Demokratie macht uns alle gleich. An dem Tag, an dem wir zur Wahlurne gehen, werden wir alle gleichgestellt. Manchmal hat die Demokratie und die Republik ihre Mängel und erreicht nicht das gewünschte Niveau. Das geschieht aufgrund dieser Fehler und falschen Praktiken. Wenn man das System aus seinem zivilisierten Regime, aus seiner Bahn wirft, fügt man zuerst Frauen, Jugendlichen, Kindern und Rentnern Leid zu. Aber wir alle haben gemeinsam ein neues Siegel auf eine neue Suche, eine neue Hoffnung gedrückt; eine neue Ära, ein neues Verständnis von Führung hat begonnen; volle Kraft voraus.

Wegen eines Fotos, das mein lieber Freund Ahmet Kaya in seinem Büro aufgehängt hat, gibt es eine Debatte. Dieses Foto steht seit 10 Jahren hinter meinem Schreibtisch. Es ist ein Foto, das aufgenommen wurde, als ein Landwirt in Tokat einem Staatsoberhaupt von seinen Problemen nach dem Erdbeben erzählte. Die Person auf dem Foto spricht leidenschaftlich, aber da ist ein Paar blaue Augen, das ihm zuhört. Diese blauen Augen schauen ihren Bürger so aufmerksam an, dass ich sage: Möge Gott mich so schauen lassen, wie diese Augen schauen. Wenn ich mit einem Kind spreche, beuge ich mein Knie, um zu versuchen, das zu fühlen, was es denkt. Genau diese neue Ära wird eine Ära sein, in der dieses Paar blaue Augen auf seine Menschen blickt. Arroganz, Selbstgefälligkeit, das ist alles vorbei.

„REISST EURE FESSELN AB“

Am 31. März habt ihr dieses Siegel gedrückt... Jetzt ist die Zeit für die neue Ära. Deshalb sagen wir: volle Kraft voraus. Meine Tür steht allen Bürgern der Republik Türkei offen. Unabhängig von Partei oder Glauben... Die Wahl ist vorbei, jetzt ist die Zeit für den Dienst. Reißt eure Fesseln ab, dient nun dem Volk!

„DER MANN, DER MICH ÜBERTRIFFT, IST NOCH NICHT GEBOREN, MEIN BRUDER“

 

Wir sind Liebhaber der Demokratie. Wir werden mehr zuhören, wir werden mehr produzieren. Das ist das Aufstehen des Volkes. Das Vermächtnis meiner Älteren an mich lautet: ‚Je höher dein Amt, desto tiefer sollst du dein Haupt neigen‘. Wir werden die Soldaten dieses Verständnisses sein. Mein Gott, lass mich vor meiner Familie, vor den Menschen in Trabzon, vor diesem paradiesischen Land und vor meiner Stadt Istanbul nicht beschämt dastehen. Ich sage: „Der Mann, der mich übertrifft, ist noch nicht geboren, mein Bruder.“ Und demjenigen, der mich übertrifft, werde ich kein Bein stellen, bei Gott, ich werde ihn beklatschen. Denn im Dienst am Volk gibt es kein Verlieren, wir alle gewinnen.“