Ekrem İmamoğlu kritisiert den festgelegten Mindestlohn: „Geht nicht einmal ansatzweise auf die Realität ein“

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu dem bekannt gegebenen neuen Mindestlohn.

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Der von Minister Işıkhan bekannt gegebene Mindestlohn stößt insbesondere aus den Reihen der Opposition weiterhin auf scharfe Kritik. Es wurden Vorwürfe laut, dass der Betrag von 28.075 Lira die Bürger zur Armut verdamme.

Auch der Bürgermeister von Istanbul, İmamoğlu, äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu dem bekannt gegebenen Betrag und übte Kritik.

İmamoğlu, der im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftiert ist, kommentierte dies wie folgt:

Die Arbeiter, Werktätigen und Mindestlohnempfänger der Türkei sind nicht dazu verdammt, in Armut zu leben!

Das Recht der Arbeiter dieses Landes ist kein Mindestlohn, der unter der Armutsgrenze liegt!

Der als 28.075 TL festgelegte Mindestlohn geht nicht einmal ansatzweise auf die Realität der Nation ein, also auf die schwere wirtschaftliche Not.

Der bekannt gegebene Mindestlohn ist keine Notwendigkeit, sondern eine politische Entscheidung.

Der Verstand, der den Mindestlohn an einem Tisch ohne Arbeiter nur mit Arbeitgebern festlegt, ist ein Verstand, der sagt: ‚Ich stehe auf der Seite der Reichen, nicht der Armen‘.

Der Vorschlag der CHP für den Netto-Mindestlohn liegt bei 39.000 TL.

So Gott will, werden wir, wenn die Regierung des Volkes an die Macht kommt, unseren Arbeitern und Mindestlohnempfängern das geben, was sie verdienen, und mit unserer neuen Wirtschafts-, Industrie- und Technologiepolitik auch die Arbeitgeber entlasten.

Wir werden arbeiten, produzieren, verdienen und gerecht teilen!