Ekrem İmamoğlu reagiert auf İzmir und Anklageschrift: „Der Staatsanwalt hat dort seine Arbeit gemacht“
Der Bürgermeister von Istanbul (İBB) und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, hat über seinen Social-Media-Account eine bemerkenswerte Nachricht geteilt.
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İmamoğlu teilte über seinen Social-Media-Account folgende Nachricht: „Schauen Sie, in İzmir gibt es ein anderes Beispiel. Unabhängig von den Vorwürfen sage ich: Dort hat der Staatsanwalt seine Arbeit gemacht. Er hat die Ermittlungen zügig abgeschlossen, die Anklageschrift nicht verzögert und nicht auf Spielchen mit geheimen Zeugen zurückgegriffen. Jetzt beginnt das Gerichtsverfahren, und ich sage voller Überzeugung, dass sich die Unschuld unserer Freunde herausstellen wird.“
Der inhaftierte Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, hat über seinen Social-Media-Account eine bemerkenswerte Nachricht geteilt.
İmamoğlu schrieb Folgendes:
„Zuerst wurden mit geheimen Zeugen Verleumdungen erfunden. Aufgrund dieser Verleumdungen wurden ich und meine Weggefährten ins Gefängnis gesteckt, obwohl es nicht einen einzigen konkreten Beweis gab.
Anschließend wurden die Einsprüche gegen unsere Inhaftierung ohne jegliche Beweisgrundlage abgelehnt. Gegen uns wurde, genau wie in der Ergenekon-Zeit, eine Kette von Rechtswidrigkeiten durchgeführt. Menschen, deren einziges Vergehen es war, in meinem Umfeld zu sein, wurden verhaftet. Sie wurden und werden mit ihren Familien, ihrer Arbeit und ihrer Gesundheit bedroht.
Der Ermittlungsprozess wurde nicht wie ein Gerichtsverfahren, sondern direkt zum Zweck der Bestrafung in die Länge gezogen. Er verwandelte sich in ein System, das organisiert wurde, um Menschen regelrecht zu quälen.
Dabei ist Recht etwas anderes. Schauen Sie, in İzmir gibt es ein anderes Beispiel. Unabhängig von den Vorwürfen sage ich: Dort hat der Staatsanwalt seine Arbeit gemacht. Er hat die Ermittlungen zügig abgeschlossen, die Anklageschrift nicht verzögert und nicht auf Spielchen mit geheimen Zeugen zurückgegriffen. Jetzt beginnt das Gerichtsverfahren, und ich sage voller Überzeugung, dass sich die Unschuld unserer Freunde herausstellen wird.
Wir fordern Gerechtigkeit nicht nur für uns selbst, sondern für alle. Wir sind einer gerichtlichen Prüfung oder Rechenschaftspflicht nie ausgewichen; das werden wir auch heute nicht tun. Aber wir können nicht akzeptieren, dass die Justiz zu einer politischen Waffe wird, dass sie zur Beeinflussung von Wahlen genutzt wird, dass sich Richter und Staatsanwälte wie Beamte der Regierung verhalten und dass Menschen vor Gericht für schuldig erklärt werden, bevor sie überhaupt angehört wurden. Denn das ist keine Gerechtigkeit; das ist ein Unterdrückungsregime, das Bestrafung als Justiz tarnt. Wir werden uns diesem System nicht beugen. Die Wahrheit wird früher oder später ans Licht kommen, die Gerechtigkeit wird zweifellos siegen.“