Ekrem İmamoğlu zur Kanal-Istanbul-Debatte: 'Ich verkünde es von hier aus...'
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, äußerte sich zum Kanal-Istanbul-Projekt, das der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan als „verrücktes Projekt“ bezeichnete: „Ich verkünde es von hier aus: Das Thema Kanal İstanbul, das dieser Nation den Schlaf raubt, werden wir selbst mit seinem Namen aus dem Gedächtnis tilgen.“
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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, nahm an der Eröffnung des Istanbuler Kunstmuseums in der Haliç-Werft teil.
Nach der Eröffnung äußerte sich İmamoğlu zu aktuellen Themen.
"ISTANBUL HAT IN 5 JAHREN EINEN NEUEN WEG EINGESCHLAGEN"
"Istanbul, das jahrelang unter Vernachlässigung und zahllosen Fehlern litt, hat, das sage ich ganz deutlich, in den letzten 5 Jahren einen neuen Weg eingeschlagen", so İmamoğlu. Er fügte hinzu: "Das historische und kulturelle Erbe Istanbuls ist nun in sicheren Händen. Dieses einzigartige Erbe steht nun unter dem Schutz von Experten und der Öffentlichkeit. Seit 5 Jahren handeln wir mit dem festen Willen, das gesamte historische und kulturelle Erbe Istanbuls ans Licht zu bringen."
BOTSCHAFT ZUM Kanal İstanbul
Imamoğlu erläuterte seine Projekte im Bereich Kultur und Kunst und sagte: "Eines der historischen Gebiete, das der Kanal İstanbul verschlingen würde, war die Azatlı-Pulvermühle, die die Macht des Osmanischen Reiches widerspiegelte. Wir schaffen in der historischen Pulvermühle einen völlig neuen Kulturbereich."
Mit Blick auf das Kanal-Istanbul-Projekt, das der AKP-Bürgermeisterkandidat für Istanbul, Murat Kurum, während seiner Zeit als Minister als "Wir werden es bauen" angekündigt hatte, sandte İmamoğlu folgende Botschaft: "Ich verkünde es von hier aus: Das Thema Kanal İstanbul, das dieser Nation den Schlaf raubt, werden wir selbst mit seinem Namen aus dem Gedächtnis tilgen."
10 NEUE PROJEKTE
İmamoğlu kündigte 10 neue Projekte im Bereich Kultur und Kunst an.
- 1- Projekt für 128 neue Museen und Kunstzentren,
- 2- 3 neue Müze Gazhane,
- 3- Drei neue Archäoparks,
- 4- Wiedereröffnung von 4 historischen Theatern (Haldun-Taner-Bühne, Muammer-Karaca-Theater, Reşat-Nuri-Bühne, Kenter-Theater)
- 5- Beginn der 2. Phase in Feshane
- 6- 9 neue Pier-Buchcafés
- 7- Kultur- und kunstorientierte Rumeli-Festung
- 8- Schutz von Friedhöfen, Gräbern und Mausoleen
- 9- Eine neue institutionelle Struktur auf der Historischen Halbinsel
- 10- Wiederaufbau von Süleymaniye