Emin Şirin fragt: Wo sind die 36 bei den Marmaray-Ausgrabungen gefundenen Schiffswracks?

Der ehemalige Istanbuler Abgeordnete und politische Kommentator Emin Şirin hat das Schicksal der historischen Funde thematisiert, die 2004 während der Marmaray-Ausgrabungen ans Licht kamen. Über seinen Social-Media-Account wandte sich Şirin an die Behörden und forderte eine öffentliche Erklärung mit den Worten: "Angeblich sollten sie in einem Museumsbereich ausgestellt werden... Was ist daraus geworden?"

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Die 36 Schiffswracks, die während der Ausgrabungen in Yenikapı gefunden wurden und deren Nutzung bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, sowie zahlreiche Amphoren, Überreste von Holzstegen und Handelswaren waren von einer Bedeutung, die die Geschichte Istanbuls neu schreiben könnte.

Diese Entdeckungen hatten weltweit großes Interesse geweckt, da sie eine der umfangreichsten Sammlungen byzantinischer Schiffswracks darstellen.

In den damaligen Erklärungen des Ministeriums für Kultur und Tourismus hieß es, dass diese einzigartigen Funde in einem speziellen Archäopark oder einem Schifffahrtsmuseum in Istanbul ausgestellt werden würden.

Doch trotz der vergangenen 20 Jahre wurde kein dauerhafter Ausstellungsbereich oder Museumsprojekt fertiggestellt.

Während die Erwartungen an den Schutz und die öffentliche Präsentation des kulturellen Erbes wachsen, hat der Aufruf von Emin Şirin erneut für Aufmerksamkeit gesorgt.

Diese Frage, die Şirin unter Markierung von CİMER und dem Minister für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, stellte, erregte in den sozialen Medien großes Aufsehen.