Empfehlung der Türkischen Thoraxgesellschaft bei Atemwegserkrankungen
Die Türkische Thoraxgesellschaft teilte anlässlich der Woche der pulmonalen Rehabilitation mit, dass durch Bewegungstraining bei Atemwegserkrankungen ein stärkeres und energetischeres Lebensgefühl erreicht werden kann, die Herzfunktion sich verbessert sowie Müdigkeit und Atemnot abnehmen.
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Die Türkische Thoraxgesellschaft erklärte in einer Stellungnahme, dass Bewegungstraining bei Atemwegserkrankungen zu einem stärkeren und energetischeren Gefühl verhelfen, die Herzfunktion verbessern sowie Müdigkeit und Atemnot verringern kann.
Im Rahmen der Woche der pulmonalen Rehabilitation teilte der Verband schriftlich mit, dass die pulmonale Rehabilitation bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen angewendet wird, die unter Symptomen wie Atemnot, Einschränkungen bei täglichen Aktivitäten und einer verringerten Belastbarkeit leiden.
In der Erklärung wurde betont, dass sich diese Rehabilitation auf das effektive Management von Symptomen konzentriert, die mit der Atemwegserkrankung oder Begleiterkrankungen einhergehen. Ziel der Rehabilitation sei es, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, krankheitsbedingte Symptome wie Atemnot, Müdigkeit und funktionelle Einschränkungen zu reduzieren, die Kompetenz bei Aktivitäten des täglichen Lebens zu steigern, die Teilhabe zu fördern, die Unabhängigkeit zu erhöhen sowie die Belastbarkeit und das körperliche Aktivitätsniveau zu verbessern.
In der Erklärung wurde die Bedeutung von Bewegung bei Atemwegserkrankungen wie folgt zusammengefasst:
"Die Abnahme der Belastbarkeit ist eine der Hauptbeschwerden von Menschen mit langjährigen Atemwegserkrankungen. Die durch Atemnot oder Müdigkeit bedingte Inaktivität bei diesen Patienten führt zu einer fortschreitenden Abnahme der Knochen- und Muskelmasse, der Herz- und Lungenfunktion sowie der Belastbarkeit. Durch Bewegungstraining nehmen Muskelkraft und Ausdauer zu, wodurch längere Strecken zurückgelegt werden können, die Gelenke beweglicher werden, Entspannung eintritt, man sich stärker und energetischer fühlt, die Herzfunktion sich verbessert sowie Müdigkeit und Atemnot abnehmen. Zudem wird durch die positiven Auswirkungen auf das körpereigene Abwehrsystem ein Schutz vor Infektionen erreicht. Patienten mit langjährigen Atemwegsproblemen können durch Programme zur pulmonalen Rehabilitation sicher trainieren. Das Bewegungstraining umfasst Ausdauerübungen wie Gehen, Übungen zur Stärkung der Bein- und Armmuskulatur sowie Atemübungen."
In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass ein Programm zur pulmonalen Rehabilitation über mindestens 8 Wochen mit zwei bis drei Sitzungen pro Woche, also insgesamt 24 Sitzungen, durchgeführt werden sollte und dass längere Programme einen größeren Nutzen bieten können.