Ender Saraç freigesprochen

Der in der Türkei bekannte Ernährungs- und Diätspezialist Dr. Ender Saraç wurde in dem Prozess, in dem ihm wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs seines 13-jährigen Sohnes eine Haftstrafe von bis zu 22,5 Jahren drohte, freigesprochen. Das Gericht entschied, dass es erwiesen sei, dass Dr. Saraç die ihm zur Last gelegte Tat nicht begangen habe.

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Der Prozess gegen den Ernährungs- und Diätspezialisten Dr. Ender Saraç, dem wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs seines 13-jährigen Sohnes M.S. wegen „sexuellen Missbrauchs eines Kindes“ eine Haftstrafe von bis zu 22,5 Jahren drohte, wurde vor dem 34. Schwurgericht in Istanbul fortgesetzt.

Ender Saraç nahm zusammen mit seinem Anwalt an der Verhandlung teil. Auch der Anwalt des Familienministeriums war bei der Anhörung anwesend.

"DIE GRÖSSTEN OPFER SIND MEIN MANDANT UND DAS KIND"

Die Anwältin von Ender Saraç, Altın Mimir, erklärte in ihrem Plädoyer gegen die Anklageschrift, dass sie sich dieser anschließe: "Die größten Opfer dieses Verfahrens sind mein Mandant und das gemeinsame Kind. Unmittelbar nachdem mein Mandant die Scheidung eingereicht hatte, wurde das Kind benutzt, um Beweise zu fingieren. Mein Mandant hat materiell und immateriell sehr gelitten. Es ist erwiesen, dass er die Tat nicht begangen hat, daher beantrage ich seinen Freispruch von dieser Verleumdung."

"ICH BIN EINEM KOMPLOTT ZUM OPFER GEFALLEN"

Dr. Ender Saraç sagte in seinem Schlusswort vor Gericht: "Ich beantrage meinen Freispruch. Ich habe diese Tat niemals, zu keinem Zeitpunkt begangen. Ich bin einem Komplott zum Opfer gefallen. Ich beantrage vor diesem Gericht meinen Freispruch."

"ERWIESEN, DASS ER DIE TAT NICHT BEGANGEN HAT"

Das Gericht verkündete sein Urteil und erklärte, es sei erwiesen, dass Ender Saraç die ihm zur Last gelegte Tat nicht begangen habe, und sprach ihn frei.