Enkel des letzten osmanischen Sultans Vahdettin gestorben

Osman Rifat İbrahim, ein Mitglied der osmanischen und der Kavalalı-Dynastie, ist in Madrid an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben. Er wird in Lausanne neben seinem Vater beigesetzt.

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Osman Rifat İbrahim, ein Mitglied der osmanischen und der Kavalalı-Dynastie, ist im Alter von 73 Jahren in der spanischen Hauptstadt Madrid an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Wie bekannt wurde, soll der Leichnam von Osman Rifat İbrahim in die Schweizer Stadt Lausanne überführt und dort im Grab seines Vaters, Prinz Amr İbrahim, beigesetzt werden.

WER WAR OSMAN RİFAT İBRAHİM?

Sultanzade Osman Rifat İbrahim war ein ägyptischer Prinz aus der Kavalalı-Dynastie. Seine Mutter, Necla Hibetullah Sultan, war die dritte Tochter von Rukiye Sabiha Sultan, einer der Töchter des letzten osmanischen Sultans Vahîdeddin Han.

Der Vater von Necla Hibetullah Sultan war Şehzade Ömer Faruk Efendi, der Sohn des letzten Kalifen Abdülmecid Efendi, welcher wiederum ein Sohn von Sultan Abdülaziz war.

Der Vater des Sultanzade, Prinz Amr İbrahim, gehörte der Kavalalı-Dynastie an und war ein Urenkel in fünfter Generation von Kavalalı Mehmed Ali Pascha.

ER LEBTE IN MADRID

Sultanzade Osman Rifat İbrahim wurde 1951 während des Exils in Kairo geboren, war unverheiratet und lebte zuletzt in Madrid.

Er fungierte als Präsident des 1991 gegründeten „Royal Institute Mohammed Ali“ (The Royal Institute Mohammed Ali), das sich dem Erhalt des historischen und kulturellen Erbes von Mehmed Ali Pascha und seiner Dynastie widmet.