Entscheidung der Gerichtsmedizin zu Murat Çalık
Die Gerichtsmedizin hat ihren Bericht über den Bürgermeister von Beylikdüzü, Mehmet Murat Çalık, abgeschlossen, der im Rahmen einer Untersuchung gegen die Stadtverwaltung von Istanbul inhaftiert wurde und im Gefängnis unter gesundheitlichen Problemen leidet.
12punto
Die Gerichtsmedizin hat entschieden, dass bei dem Bürgermeister von Beylikdüzü, Mehmet Murat Çalık, der in der Vergangenheit zweimal wegen Krebs behandelt wurde und im Gefängnis gesundheitliche Probleme hat, alle Kontrollen und Untersuchungen erneut durchgeführt werden sollen.
Für Çalık, der in der Vergangenheit zweimal eine Krebsbehandlung durchlief, nach seiner Inhaftierung wegen Lymphomverdachts operiert wurde und sich einer Angiographie unterziehen musste, wurde die Entscheidung getroffen, alle Kontrollen und Untersuchungen zu wiederholen.
WAS WAR GESCHEHEN?
Çalık, der in der Vergangenheit zweimal wegen Krebs behandelt wurde, war während seiner Haftzeit erneut erkrankt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Bei den durchgeführten Untersuchungen wurde bei einer Knochenmarkbiopsie ein Lymphomverdacht festgestellt. Daraufhin wurde Bürgermeister Çalık im vergangenen Monat notoperiert und drei Tage nach der Operation wieder in das Gefängnis verlegt.
Da sich sein Zustand im Buca-Kırıklar-Gefängnis jedoch erneut verschlechterte, wurde Çalık diesmal für eine Angiographie ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte bewerteten den Gesundheitszustand von Bürgermeister Çalık als "riskant". Obwohl sein Gesundheitszustand weiterhin ernst war, wurde Çalık nach der Angiographie erneut ins Gefängnis geschickt. Während des laufenden Prozesses lehnte das zuständige Friedensgericht bei der monatlichen Haftprüfung den Antrag auf Freilassung von Çalık ab und entschied auf Fortdauer der Untersuchungshaft.