Entscheidung im Prozess um den bewaffneten Angriff auf Serhat Akın: „Wir haben einen Mann erschossen“-Aussage sorgt für Aufsehen
Im Prozess um den bewaffneten Angriff auf den ehemaligen Nationalspieler Serhat Akın wurden zwei Angeklagte aus der Haft entlassen. Besonders aufmerksamkeitserregend war die Aussage eines Angeklagten: „Osman kam mit einer Tüte voller Geld nach Hause und sagte: 'Wir haben einen Mann erschossen'.“
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Im Fall des ehemaligen Nationalspielers Serhat Akın, der bei einem bewaffneten Angriff in Beykoz, Istanbul, verletzt wurde, gibt es neue Entwicklungen. Vor dem 23. Schwurgericht von Anadolu, wo sich insgesamt sieben Angeklagte – einer davon flüchtig – verantworten müssen, entschied das Gericht auf die Freilassung der inhaftierten Angeklagten İriş Torun und Yunus Görecek.
Der Angeklagte İriş Torun, der während der Verhandlung aussagte, machte bei der Schilderung der Ereignisse des Tages eine bemerkenswerte Aussage. Torun erklärte: „Ich habe Osman und Ozan in Aydos abgeholt und nach Esenyalı gebracht. Wir haben zusammen Alkohol getrunken und sind dann nach Hause gegangen. Nach einer Weile verließ Osman das Haus, und als er zurückkam, hatte er eine Tüte voller Geld bei sich. Als ich fragte, woher das Geld komme, sagte er: 'Wir haben einen Mann erschossen'. Ich dachte, er mache einen Scherz. Osman und Ozan teilten das Geld unter sich auf.“
SERHAT AKIN: ICH ERSTATTE ANZEIGE
Serhat Akın äußerte sich zu seinem Gesundheitszustand nach dem Angriff und betonte, dass sich der Vorfall nach einer Live-Übertragung in den sozialen Medien ereignet habe: „Es ist unklar, ob ich jemals wieder wie früher laufen kann. Ich bin ein Mensch, der diesem Land gedient hat. Möge Gott niemandem das antun, was ich in den letzten drei Monaten durchgemacht habe. Ich erstatte Anzeige gegen die Angeklagten“, sagte er.
GERICHT BESCHLIESST FREILASSUNG UND HAFTBEFEHL
Das Gericht ordnete die Freilassung von İriş Torun und Yunus Görecek an, während die Untersuchungshaft der anderen drei Angeklagten fortgesetzt wird. Es wurde mitgeteilt, dass der Haftbefehl gegen den flüchtigen Angeklagten Hasan Şahin weiterhin besteht. Die Verhandlung wurde auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.