Entscheidung zum Messerangreifer in der Fatih-Moschee
Ömer Salgın, der in der Fatih-Moschee zwei Menschen mit einem Messer angriff und verletzte, wurde inhaftiert.
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Ömer Salgın, der gestern Abend in der Fatih-Moschee den Imam Galip Usta sowie Bilal Erdem verletzte, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Istanbuler Justizpalast in Çağlayan gebracht.
ANGREIFER INHAFTIERT
Nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft wurde Ömer Salgın wegen des Vorwurfs des „versuchten vorsätzlichen Mordes“ dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Ömer Salgın wurde inhaftiert.
Es wurde festgestellt, dass gegen Ömer Salgın bereits ein Eintrag wegen „vorsätzlicher Körperverletzung“ vorlag und er über eine registrierte Lizenz für eine Schrotflinte verfügte, die bis zum Jahr 2028 gültig ist.
Der Vater des Verdächtigen, Hüseyin S., kam ebenfalls aus Bursa zur Istanbuler Kriminalpolizei, um eine Aussage zu machen. In seiner Aussage erklärte Hüseyin S., dass sein Sohn 2012 geheiratet und sich 2019 scheiden ließ, danach eine weitere Ehe einging und aufgrund der Trennung von seiner Frau Probleme hatte. In den letzten Monaten habe er sich aufgrund beruflicher Schwierigkeiten verstärkt religiösen Themen zugewandt.
Laut einem Bericht der İHA wurde bekannt, dass der Verdächtige allein mit seinem eigenen Fahrzeug aus Bursa zur Fatih-Moschee angereist war. Zudem wurde bekannt, dass Ömer Salgın einen Tag zuvor einen Chemiker geschlagen hatte.
AUSSAGE DES ANGREIFERS BEKANNT GEWORDEN
In seiner Aussage vor der Staatsanwaltschaft verteidigte sich Ömer Salgın wie folgt: "Ich bin jemand, der fünfmal am Tag betet. Ich habe erfahren, dass mein Geschäftspartner eine Affäre mit meiner Ex-Frau hatte. Im Leben habe ich für meine guten Taten nie eine Gegenleistung erhalten. Deshalb war ich sehr bedrückt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls begann ich in der Moschee 'Takbir' zu rufen. An das Danach erinnere ich mich nicht mehr.
Da Imame Personen sind, die das Gute repräsentieren, und ich aufgrund meiner Bedrückung sowie der Diskrepanz zwischen dem, was ich gelesen habe, und den Informationen in den Predigten der Moschee frustriert war, könnte ich meine Wut auf den Imam projiziert haben.
Bei dieser Tat wurde ich von keiner Person oder Organisation gelenkt. Es war eine spontane Reaktion."