Erklärte sich zum „Messias“: Nach Schriftzügen auf dem Dach standen die Einsatzkräfte vor der Tür
In Karabük wurden die „Messias“-Schriftzüge und ähnliche Ausdrücke, die ein 61-Jähriger auf das Dach und die Zäune seines Hauses geschrieben hatte, durch das Eingreifen von Polizei und Ordnungsamt entfernt.
İHA
Der 61-jährige M.D., der in der Bağlar-Straße im Stadtviertel Bayır in Karabük lebt, hatte Begriffe wie „Prophet“, „66“, „Messias“, „Jesus“ und „35“ auf das Dach seines Hauses und die umliegenden Zäune geschrieben. Nach Hinweisen von Bürgern, die die Schriftzüge bemerkt hatten, wurden Polizei und Ordnungskräfte zum Einsatzort entsandt.
Die Einsatzkräfte sprachen mit dem Hausbesitzer und forderten ihn auf, die Schriftzüge zu entfernen. Nachdem M.D. darauf ablehnend reagierte, wurden die betreffenden Ausdrücke von den Einsatzkräften mit Farbe überstrichen und unkenntlich gemacht.
M.D., der behauptete, eine göttliche Botschaft erhalten zu haben, erklärte, er glaube, dass seine Familie seit einem Vorfall, der sich seiner Aussage nach in der Vergangenheit im Landkreis İspir in Erzurum ereignet habe, verfolgt werde. Er betonte, keine Verbindungen zu bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu haben, und behauptete, dass ihn einige Personen aus seinem Umfeld unterstützten.
M.D. gab an, den Menschen eine Botschaft zu verkünden, und verteidigte seinen Aufruf zum „Dschihad“ damit, dass dieser keine Gewalt beinhalte, sondern ein Kampf sei, der mit Worten und dem Stift geführt werde. Er erklärte, er glaube, dass das Umfeld seiner Familie seit seiner Kindheit belagert werde, und behauptete, dass sein Anspruch, der Messias zu sein, vor etwa 5 bis 8 Jahren Gewissheit erlangt habe.
M.D. sagte, dass verschiedene Glaubensgruppen auf die „Wiederkunft des Messias Jesus“ warteten, und behauptete, er selbst sei diese Person.
Eine Untersuchung zu dem Vorfall wurde eingeleitet.