Er schlug seine Lebensgefährtin in Manisa: Wieder auf freiem Fuß

Im Bezirk Akhisar in Manisa hat ein Mann namens Yılmaz Akman seine Lebensgefährtin Sude Naz A. mitten auf der Straße minutenlang verprügelt. Nachdem seine Strafe verbüßt war, wurde Akman aus der Haft entlassen.

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Im Bezirk Akhisar in Manisa sorgte ein Mann namens Yılmaz Akman für Entsetzen, als er seine Lebensgefährtin Sude Naz A. mitten auf der Straße gewaltsam angriff. Dass der Vorfall von zahlreichen Passanten beobachtet wurde, ohne dass jemand eingriff, löste große Empörung aus. Akman schlug mit einer Metallbürste auf Sude Naz A. ein und misshandelte die Frau minutenlang.

HILFERUFE BLIEBEN UNBEANTWORTET

Trotz der Hilferufe der Frau, die während des Vorfalls "Ich bin schwanger, helft mir!" schrie, griff lange Zeit niemand aus der Umgebung ein. Ein weiterer Mann, der neben Akman stand, beobachtete die Gewalt sogar lachend. Auch das kleine Kind von Sude Naz A. musste mit ansehen, wie seine Mutter misshandelt wurde.

EIN ÄLTERER HERR GRIFF EIN

Ein älterer Mann, der Zeuge der Gewalt wurde, schritt schließlich ein. Nach diesem mutigen Schritt begannen auch andere Männer in der Umgebung zu handeln und versuchten, Yılmaz Akman zu stoppen.

Nach dem Vorfall schilderte Sude Naz A. das Erlebte. Sude Naz A. sagte: "Mehr als das Ereignis selbst, das sich vor den Augen meines Sohnes abspielte, hat mich das Leid meines Kindes getroffen. Ich wusste, dass Yılmaz alkohol- und drogenabhängig ist, deshalb hatte ich mich von ihm getrennt. Er wollte nicht, dass ich an jenem Tag nach Hause zurückkehre. Ich war auf dem Markt und hatte nicht bemerkt, dass er mir gefolgt war."

Sude Naz A. gab an, dass sie mit 16 Jahren schwanger geworden sei und keine offizielle Ehe habe schließen wollen. Sie erklärte zudem, dass sie derzeit in der 5,5. Schwangerschaftswoche sei und darüber nachdenke, das Kind abtreiben zu lassen.

FREILASSUNG SORGT FÜR EMPÖRUNG 

Nach dem Vorfall wurde gegen Yılmaz Akman ein Verfahren wegen "vorsätzlicher Körperverletzung" und "öffentlicher Beleidigung" eingeleitet. Das Gericht verurteilte Akman zu 9 Monaten Haft wegen Beleidigung und zu 15 Monaten Haft wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Da seine Strafe jedoch als verbüßt galt, wurde Akman aus der Haft entlassen.

BEREITS ALS KIND MISSBRAUCHT

Es kam zudem ans Licht, dass Sude Naz A. bereits im Kindesalter Opfer von Missbrauch geworden war.