Er war Richter im Ergenekon-Komplott: Am 15. November wurde er entlassen.

Hüsnü Çalmuk, einer der Schlüsselrichter im FETÖ-Komplott-Prozess Ergenekon, wurde aus der Haft entlassen.

12punto

Der Prozess gegen Hüsnü Çalmuk, einen der Richter im Ergenekon-Verfahren, der im Rahmen der Ermittlungen gegen die Fetullahistische Terrororganisation (FETÖ) aus dem Dienst entlassen wurde, endete 2020 mit einem Urteil. Ihm wurde die "Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation" vorgeworfen, wofür eine Haftstrafe von 7,5 bis 15 Jahren gefordert wurde. Das Gericht verurteilte Çalmuk zu 10 Jahren Haft. Çalmuk wurde am 15. November entlassen.

Die Entlassung von Hüsnü Çalmuk wurde von der 12punto-Autorin Müyesser Yıldız bekannt gegeben. In ihrem Beitrag auf ihrem Social-Media-Konto schrieb Yıldız Folgendes:

Nach Hasan Hüseyin Özese, dem Vorsitzenden des geschlossenen 13. Schwurgerichts, das den Ergenekon-Komplott-Prozess führte, wurde nun bekannt, dass auch der Schlüsselrichter Hüsnü Çalmuk im Rahmen der Bewährungsauflagen still und leise entlassen wurde. Çalmuk erschien heute zur Verhandlung, um am Ergenekon-Komplott-Prozess teilzunehmen, der vor dem Kassationsgericht verhandelt wird." Zuvor war bereits der Vorsitzende des Ergenekon-Gerichts, Hasan Hüseyin Özese, der ebenfalls wegen FETÖ-Mitgliedschaft zu 10 Jahren Haft verurteilt worden war, nach einem Antrag auf Bewährung im August 2023 entlassen worden.