Erbakan kritisiert İmralı-Besuch: Wir lehnen es ab, dass das Parlament zu Öcalan geschickt wird

Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, hat auf die Entscheidung der im türkischen Parlament (TBMM) eingerichteten Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie reagiert, ein Treffen mit Öcalan auf der Insel İmralı abzuhalten.

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Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, kritisierte die Entscheidung der Prozesskommission, die Insel İmralı zu besuchen, um sich mit Öcalan zu treffen, und erklärte: „Was im Namen einer Türkei ohne Terror im letzten Jahr erzählt und erlebt wurde, ist kein Prozess, sondern ein Diktat.“

Als Yeniden Refah Partisi billigen wir den İmralı-Besuch nicht, von dem wir nicht wissen, in welchen Kreisen und mit wem er ausgeheckt wurde. Wir halten es für falsch, dass die TBMM zu Abdullah Öcalan geschickt wird“, sagte er.

Erbakans Erklärung lautet wie folgt:

„Als Yeniden Refah Partisi stehen wir heute wie gestern hinter dem Ansatz einer Türkei ohne Terror.

Wie gestern sind wir auch heute gegen Rassismus und für Brüderlichkeit.

Doch was im Namen einer Türkei ohne Terror im letzten Jahr erzählt und erlebt wurde, ist kein Prozess, sondern ein Diktat; keine Beratung, sondern ein vollendetes Tatsachenschaffen.

Worte, die man nicht einmal am Ende sagen sollte, wurden von Anfang an ausgesprochen; Abdullah Öcalan wurden bereits zu Beginn des Prozesses von Herrn Bahçeli ein Recht auf Hoffnung und Freiheit in Aussicht gestellt.

Hinter verschlossenen Türen wurde das Thema vielleicht in jahrelangen Verhandlungen vorbereitet, und es wurde darauf abgezielt, dass alle politischen Parteien durch die im Parlament eingerichtete Kommission von Anfang an Teil eines 'Prozesses' mit vorhersehbarem Ende werden, um rechtliche Legitimität und gesellschaftlichen Konsens zu erreichen.

Als Yeniden Refah Partisi billigen wir den İmralı-Besuch nicht, von dem wir nicht wissen, in welchen Kreisen und mit wem er ausgeheckt wurde. Wir halten es für falsch, dass die TBMM zu Abdullah Öcalan geschickt wird.

Wir weisen auf die Gefahren hin, dass ein solch kritischer Prozess, der transparent sein sollte, selbst zwischen den Regierungspartnern zum Schauplatz eines Kräftemessens wird und unter absoluter Geheimhaltung geführt wird, wobei das Volk ignoriert wird.

Wir wiederholen unseren Aufruf an den Herrn Präsidenten, der in allen Angelegenheiten die alleinige Autorität hat, in dieser Frage jedoch ständig einen Schritt zurücktritt, dringend einen Führergipfel mit besonderer Tagesordnung einzuberufen und die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen mit den Führern der im Parlament vertretenen politischen Parteien zu teilen.“