Erdbeben der Stärke 5,1 in Sındırgı

Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD hat sich in Sındırgı ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignet. Şener Üşümezsoy gab in einer Live-Sendung eine erste Einschätzung zu dem Beben ab.

12punto

Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD ereignete sich um 00:24 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,1 in Sındırgı, Balıkesir. Das Beben fand in einer Tiefe von 11,04 km statt.

Das Erdbeben war auch in den umliegenden Provinzen, darunter Bursa, İzmir und Istanbul, zu spüren. Vier Minuten nach dem ersten Beben folgte ein Nachbeben der Stärke 3,6 in derselben Tiefe.

"ES LIEGEN KEINE NEGATIVEN MELDUNGEN VOR"

Der Gouverneur von Balıkesir, İsmail Ustaoğlu, erklärte über seinen Social-Media-Account:

"In unserem Landkreis Sındırgı hat sich ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignet. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine negativen Meldungen vor. Die Felduntersuchungen durch AFAD und unsere zuständigen Institutionen dauern an. Ich wünsche unseren von dem Erdbeben betroffenen Bürgern alles Gute."

MINISTER YERLİKAYA: FELDUNTERSUCHUNGEN SOFORT EINGELEITET

Innenminister Ali Yerlikaya sagte: "In Sındırgı, Balıkesir, hat sich ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignet. Bezüglich des Bebens, das auch in den umliegenden Provinzen zu spüren war, haben alle Teams von AFAD und unseren zuständigen Institutionen umgehend mit den Felduntersuchungen begonnen. Ich wünsche unseren von dem Erdbeben betroffenen Bürgern alles Gute. Möge Gott unser Land und unsere Nation vor Katastrophen bewahren."

ERSTE STELLUNGNAHME VON ŞENER ÜŞÜMEZSOY

Die erste Stellungnahme von Şener Üşümezsoy deutete darauf hin, dass es keine Probleme geben werde, sofern dieses Beben an derselben Verwerfungslinie stattgefunden habe wie die bisherigen Erdbeben.

Üşümezsoy erklärte, dass ein Risiko bestehen könnte, falls sich dieses Beben an einer anderen Verwerfung ereignet habe, wobei es derzeit noch nicht möglich sei, ohne ausreichende Informationen genauere Aussagen zu treffen.

In Bezug auf das Erdbebenmodell der Region wies Üşümezsoy darauf hin, dass bei einem Sprung auf eine neue Verwerfung in diesem Gebiet ein Erdbeben der Stärke 6 möglich sein könnte.

Şener Üşümezsoy äußerte sich zudem zu den gestrigen aufeinanderfolgenden Erdbeben und erklärte, dass diese auf derselben Verwerfungslinie stattgefunden hätten wie die bisherigen Beben.