Erdbeben-Profiteure im Visier des Ministeriums! Millionenstrafe verhängt
Das Handelsministerium gab bekannt, dass es nach dem Erdbeben in Istanbul gegen Immobilienmakler und Inserenten, die überhöhte Preise verlangten, Geldstrafen in Höhe von 14 Millionen 500 Tausend Lira verhängt hat. Das Ministerium betonte, dass man entschlossen gegen diese Form der Profitgier vorgehe.
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Während das Erdbeben in Istanbul große Angst auslöste, traten auch Erdbeben-Profiteure auf den Plan. Während der Anstieg der Preise für Immobilien zum Kauf und zur Miete am selben Tag für Aufsehen sorgte, ergriff das Handelsministerium Maßnahmen. Das Ministerium identifizierte Personen, die die Preise in Immobilienanzeigen erhöhten, und verhängte Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 14 Millionen 500 Tausend Lira. Das Ministerium kündigte an, die Kontrollen fortzusetzen und sprach Warnungen aus. Der Verbraucherverband wies darauf hin, dass bei Wohnraum Steigerungen von 100 Prozent und bei Bustickets sogar Verdreifachungen zu beobachten seien, und rief betroffene Verbraucher dazu auf, Beschwerde einzureichen.
WIR WERDEN PROFITGIER NIEMALS DULDEN
In einer Erklärung des Handelsministeriums hieß es: 'Wir werden Profitgier niemals dulden', wobei folgende Aussagen getroffen wurden:
"Nach dem Erdbeben, das sich am 23. April 2025 in Istanbul ereignete, wurden Personen, die am selben Tag die Preise in Immobilienanzeigen für Kauf- und Mietobjekte erhöhten, von unserem Handelsministerium identifiziert. Gegen jede dieser Personen, die die schwierige Lage unserer Bürger ausnutzen wollten, wurde ein Bußgeld in Höhe von 250.000 TL verhängt, was einer Gesamtsumme von 14.500.000 TL entspricht.
Unser Handelsministerium wird die Entwicklungen im Immobiliensektor nach dem Erdbeben, die sich zum Nachteil unserer Bürger auswirken könnten, weiterhin beobachten und Maßnahmen ergreifen, um Praktiken zu verhindern, die zu Benachteiligungen führen könnten."
FIRSATÇILIĞA ASLA GEÇİT VERMEYECEĞİZ!
— T.C. Ticaret Bakanlığı (@ticaret) April 25, 2025
23 Nisan 2025 tarihinde İstanbul’da meydana gelen deprem sonrasında, aynı gün içinde satılık ve kiralık emlak ilanlarında fiyat artışı yapan kişiler Ticaret Bakanlığımızca tespit edilmiş ve vatandaşlarımızın zor durumda olmalarını fırsata…
BUSTICKET- UND WOHNUNGSPREISE HABEN SICH VERDOPPELT
Der Vorsitzende des Verbraucherverbandes, Levent Küçük, wies darauf hin, dass es bei Wohnraum zu Anstiegen von über 100 Prozent und bei Bustickets zu Verdreifachungen gekommen sei. Küçük äußerte sich wie folgt:
"Nach dem Erdbeben erreichten uns Beschwerden und Informationen über exorbitante Preisanstiege sowohl bei Kauf- als auch bei Mietobjekten, insbesondere in neu errichteten Gebäuden und in Regionen mit stabilerem Untergrund. Man kann diese eindeutig als Erdbeben-Profitgier oder als Handeln böswilliger Verkäufer bezeichnen. Zunächst einmal akzeptieren wir eine solche Form der Erdbeben-Profitgier nicht. Wenn aufgrund der steigenden Nachfrage auf dem Markt ein Mangel an neuem Wohnraum oder an Wohnraum in Gebieten mit stabilem Untergrund besteht, kann ein moderater Preisanstieg in den kommenden Tagen als normal angesehen werden, aber wer dies in eine Gelegenheit verwandelt und außerhalb der Marktbedingungen überhöhte Preise verlangt, darf keinesfalls geduldet werden."
REICHEN SIE UNBEDINGT BESCHWERDE EIN
Küçük betonte, dass man sich eine strenge Überwachung durch das Handelsministerium wünsche und sagte: "Wir sprechen vom Handelsministerium, aber auch Institutionen und Organisationen wie die Maklerkammer und die Handelskammer müssen in dieser Angelegenheit Unterstützung leisten, ihr Möglichstes tun, um unethische und unmoralische Praktiken im Berufsstand zu verhindern, Sanktionen gegen ihre eigenen Mitglieder verhängen und Firmen, die diesen Missbrauch begehen oder als Vermittler fungieren, warnen und kontrollieren."
Küçük empfahl, Immobilienmakler und Verkäufer, die überhöhte Preise verlangen, unbedingt beim Handelsministerium, bei der regionalen Handelsdirektion und bei den jeweiligen Berufskammern zu melden.