Erdbebenexperte warnt: Das sind die Gebiete mit dem riskantesten Boden in Istanbul
Prof. Dr. Ziyadin Çakır, Dozent am Fachbereich Geologische Ingenieurwissenschaften der Technischen Universität Istanbul, hat die Gebiete in Istanbul aufgelistet, die bei einem möglichen Marmara-Erdbeben den riskantesten Boden aufweisen.
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Das Symposium zur Geologie Istanbuls, das in Zusammenarbeit mit der Kultur-Universität Istanbul, der Kammer der Geologischen Ingenieure (TMMOB) und der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) im Gedenken an Prof. Dr. Aral Okay organisiert wurde, brachte am 14. und 15. Dezember Experten der Geowissenschaften zusammen.
Der auf dem Symposium sprechende Prof. Dr. Ziyadin Çakır äußerte wichtige Warnungen bezüglich eines möglichen Marmara-Erdbebens.
Wie aus einem Bericht von Milliyet hervorgeht, erläuterte Prof. Dr. Ziyadin Çakır seine Studie, in der er mithilfe von Satellitenbildern und der InSAR-Methode die seit 2014 in Istanbul aufgetretenen Oberflächendeformationen analysierte. Çakır wies insbesondere auf die Oberflächendeformationen in Gebieten wie Büyükçekmece und Küçükçekmece sowie Avcılar, Haliç, Alibeyköy und Kurbağalıdere hin und ging dabei besonders auf die Risiken ein, die von Flussbetten und aufgeschütteten Böden ausgehen.
Çakır erklärte, dass das Erdbeben in Gebieten mit Oberflächendeformationen größere Schäden verursachen werde und sagte: „Haramidere ist der Ort mit der stärksten Oberflächendeformation. Danach folgt Ayamama. Auch in Kurbağalıdere in Kadıköy, am Çırpıcı-Bach in Zeytinburnu, in Kağıthane, Alibeyköy, an allen Küstenabschnitten sowie in den aufgeschütteten Gebieten, einschließlich Yenikapı und Maltepe, werden vertikale Deformationen beobachtet.“