Erdbebenserie in Amasya: Osman Bektaş warnt vor voreiligen Schlüssen auf ein „großes Beben“

Prof. Dr. Osman Bektaş bewertete die aufeinanderfolgenden Erschütterungen im Bezirk Göynücek in Amasya und betonte, dass die Daten aufmerksam beobachtet werden müssten.

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Die aufeinanderfolgenden Erdbeben, die sich im Laufe des Tages im Bezirk Göynücek in der Provinz Amasya ereigneten, haben in der Region für Aufmerksamkeit gesorgt.

Im Bezirk wurden zunächst Erschütterungen der Stärken 3,0, gefolgt von 2,3 und 2,7 registriert; später ereignete sich ein weiteres Beben der Stärke 3,6.

Prof. Dr. Osman Bektaş bewertete die seismische Aktivität über seinen Social-Media-Account und wies darauf hin, dass die letzte Erschütterung laut Daten des Kandilli-Observatoriums eine Stärke von etwa 4,0 erreichte.

Bektaş erklärte, die aufeinanderfolgenden Beben ließen vermuten, dass ein kleineres Bruchstück einer Verwerfung in der Region aktiv geworden sein könnte.

Er betonte jedoch, dass aus diesem Bild nicht direkt auf ein größeres bevorstehendes Erdbeben geschlossen werden könne.

Laut Bektaş wird die Verteilung der Nachbeben, die in den kommenden Tagen auftreten könnten, von Bedeutung sein.

Der Experte merkte an, dass der entscheidende Punkt, den es zu beobachten gelte, die Richtung und die Tiefe sei, in der sich die Nachbeben anordnen werden.