Erdoğan greift Opposition an und sendet Erdbeben-Botschaft: 'Erdbeben-Touristen'
Der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan hat sich in einem Beitrag auf seinem X-Account zur Opposition geäußert und dabei an die Erdbeben vom 6. Februar mit Epizentrum Kahramanmaraş erinnert. In seinem Beitrag kritisierte er diese als "Erdbeben-Touristen".
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Der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan hatte unter Bezugnahme auf die Erdbeben vom 6. Februar mit Epizentrum Kahramanmaraş Kritik an der Opposition geübt. In seinem Beitrag sprach Erdoğan von "Erdbeben-Touristen" und sandte eine Botschaft im Hinblick auf die Kommunalwahlen.
Erdoğans Beitrag lautet wie folgt:
"Vor einem Jahr haben wir als Nation die Katastrophe des Jahrhunderts erlebt. Erdbeben-Touristen schauten kurz in der Region vorbei, posierten vor den Trümmern und zogen dann wieder ab. Ihre Wege führten sie nie wieder hierher.
Sie haben neue Themen gefunden, die sie ausbeuten können.
Von den Beleidigungen, der Grobheit und der Gewissenlosigkeit gegenüber unseren Erdbebenopfern, nur weil sie nicht so gewählt haben, wie es ihren Erwartungen entsprach, ganz zu schweigen...
Nicht nur ein Jahr, selbst wenn Jahrzehnte vergehen, werden wir diese moralische Verkommenheit nicht vergessen und nicht in Vergessenheit geraten lassen.
Diese Beleidigungen gegenüber unseren Menschen mit gebrochenen Herzen haften wie ein schwarzer Fleck auf der Stirn ihrer Urheber und werden dort für immer bleiben.
Damit es niemand mehr wagt, unsere Nation so zu behandeln, werden wir ihnen ihre schmutzige Geschichte weiterhin vorhalten.
Während das Erdbeben das dringendste und wichtigste Thema unseres Landes ist, sehen wir mit Bedauern, dass diese Kreise immer noch nicht die nötigen Lehren daraus gezogen haben.
Sie haben weder das Anliegen, die Städte, die sie verwalten, auf Erdbeben vorzubereiten, noch steht dies auf ihrer Agenda.
Die Summen, die sie für Werbung ausgeben, sind um ein Vielfaches höher als die Budgets, die sie für Erdbebenschutz bereitstellen...
Sie setzen sich keinerlei Ziele in Bezug auf Erdbeben oder städtebauliche Sanierung.
Sie handeln so, als hätte die Türkei nicht erst vor einem Jahr 53.000 Menschen verloren und eine der größten Naturkatastrophen des Jahrhunderts erlebt.
Was soll man dazu sagen?..
Möge Gott unsere Nation nicht in die Hände dieser Unbedachten fallen lassen"
Vor einem Jahr haben wir als Nation die Katastrophe des Jahrhunderts erlebt. Erdbeben-Touristen schauten kurz in der Region vorbei, posierten vor den Trümmern und zogen dann wieder ab. Ihre Wege führten sie nie wieder hierher.
— Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) 21. März 2024
Sie haben neue Themen gefunden, die sie ausbeuten können.…