Erdoğan hatte gesagt: 'Es wird über der Inflation liegen!' Kabinett tagt heute: Mindestlohn auf der Tagesordnung

Das Kabinett tritt heute im Palast zusammen. Bei der Kabinettssitzung unter dem Vorsitz des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan werden neben wirtschaftlichen Entwicklungen auch die von Millionen Arbeitnehmern erwartete Mindestlohnerhöhung auf dem Tisch liegen. Auch die Gehälter für Beamte und Rentner für 2025 sowie das Risiko, dass der Russland-Ukraine-Krieg zu einem 3. Weltkrieg führen könnte, und die zu ergreifenden Maßnahmen gehören zu den vorrangigen Themen der Tagesordnung.

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Während Millionen von Arbeitnehmern, Beamten und Rentnern gespannt auf die Gehaltserhöhungen für 2025 warten, richten sich alle Augen auf die Kabinettssitzung.

Das Kabinett wird nach einer 15-tägigen Pause unter dem Vorsitz des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Palast zusammenkommen. Bei der Kabinettssitzung werden Entwicklungen in der Innen- und Außenpolitik, die aktuelle wirtschaftliche Lage, Inflation und überhöhte Preise, der Kampf gegen den Terrorismus sowie das globale und regionale Kriegsrisiko erörtert.

MINDESTLOHNERHÖHUNG AUF DEM TISCH

Dem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye Gazetesi zufolge werden bei dem Treffen die für das neue Jahr geplanten Erhöhungen der Mindestlöhne sowie der Gehälter für Rentner und Beamte diskutiert.

Erdoğan hatte in einer Erklärung zu den Mindestlöhnen sowie den Gehältern für Beamte und Rentner gesagt: "Wir werden weder unsere Rentner, noch unsere Beamten, noch unsere Mindestlohnempfänger, noch irgendeinen Teil der Gesellschaft der Inflation ausliefern. Wir werden unsere Arbeitnehmer so behandeln, dass ihre Kaufkraft über der Inflationsrate geschützt bleibt." 

ERHÖHUNGSQUOTE VON 44 PROZENT WAR IM GESPRÄCH

Nach diesen Worten Erdoğans hatten sich einige Prognosen für die Mindestlohnerhöhung verdoppelt, und es wurde behauptet, dass eine Erhöhung um 44 Prozent zur Debatte stehe.

RISIKO EINES 3. WELTKRIEGS WIRD EBENFALLS DISKUTIERT

Das Risiko, dass der Russland-Ukraine-Krieg zu einem 3. Weltkrieg führen könnte, sowie die zu ergreifenden Schritte gehören zu den vorrangigen Themen der Tagesordnung.

Bei dem Treffen werden auch die Einsetzung von Treuhändern in Kommunen mit Terrorbezug sowie Themen der Terrorismusbekämpfung erörtert.

Zudem soll ein Fahrplan für die Beziehungen zum gewählten Präsidenten Donald Trump erstellt werden, der voraussichtlich im Januar sein Amt antreten wird.

Es wird erwartet, dass auch der Normalisierungsprozess mit der syrischen Regierung bei dem Treffen zur Sprache kommt.