Erdoğan nahm sowohl Özgür Özel als auch die İBB ins Visier: 'Das nennt man nicht Opposition, sondern Denunziantentum'
Präsident Erdoğan äußerte sich auf der 28. ordentlichen Generalversammlung der MÜSİAD im Haliç Kongre Merkezi zur aktuellen politischen Lage. Erdoğans Kritik richtete sich gegen den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB).
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Präsident Erdoğan nahm an der 28. ordentlichen Generalversammlung der MÜSİAD im Haliç Kongre Merkezi teil und äußerte sich zur aktuellen politischen Lage. Während Erdoğan zu den Erklärungen der Terrororganisation PKK schwieg, richtete er seine Kritik gegen den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und die gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) eingeleiteten Maßnahmen.
Erdoğan behauptete: "Der Vorsitzende der größten Oppositionspartei beschwert sich bei der ausländischen Presse über sein eigenes Land. Mit Boykottaufrufen schadet er einheimischen und nationalen Unternehmen. Er schadet Arbeitern, die ihr Brot nach Hause bringen. Er schadet unserer Geschäftswelt." Erdoğan fügte hinzu: "Der CHP-Vorsitzende möge mir verzeihen, aber das ist keine Opposition, das ist wirtschaftliches Auftragsdenken, das ist Denunziantentum."
"Niemand darf unter dem Vorwand, Opposition zu betreiben, sein eigenes Land bei Ausländern anschwärzen", sagte Erdoğan und fuhr fort:
"Das Maß ist voll. Die Hoffnung auf eine Korrektur schwindet zusehends. Die Politik zu marginalisieren, ist das Schlimmste, was man diesem Land antun kann. Die Türkei kennt diese toxische politische Sprache nur zu gut aus der Zeit vor 1960. Sie kennt sie nur zu gut aus der Zeit vor dem 28. Februar. Sie kennt sie nur zu gut von den Gezi-Protesten. Eine rasche Normalisierung der CHP ist unerlässlich. Der Herr Vorsitzende muss sich endlich aus dem Joch der kriminellen Organisation befreien und zur tatsächlichen Agenda des Landes zurückkehren. Die Türkei braucht keine Polarisierung, sondern Zusammenhalt."
'DAS NENNT MAN WIRTSCHAFTLICHES AUFTRAGSDENKEN'
Erdoğan fuhr fort:
"Wie in jeder Phase unseres politischen Lebens arbeiten wir, leisten Dienste und kämpfen gleichzeitig gegen Verleumdungskampagnen. Wir sehen uns dem Wunsch der Opposition gegenüber, Politik auf destruktive Weise zu betreiben. Der Vorsitzende der größten Oppositionspartei beschwert sich bei der ausländischen Presse über sein eigenes Land. Mit Boykottaufrufen schadet er einheimischen und nationalen Unternehmen. Er schadet Arbeitern, die ihr Brot nach Hause bringen. Er schadet unserer Geschäftswelt. Der CHP-Vorsitzende möge mir verzeihen, aber das ist keine Opposition, das ist wirtschaftliches Auftragsdenken, das ist Denunziantentum."