Erdoğan schaltet sich in Spannungen zwischen İsmailağa und Cübbeli Ahmet ein: Diyanet-Präsident Erbaş beauftragt

Präsident Erdoğan hat den Präsidenten für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, damit beauftragt, die Spannungen zwischen der İsmailağa-Gemeinde und Ahmet Mahmut Ünlü (Cübbeli Ahmet) zu lösen. Erbaş versuchte, durch Gespräche mit beiden Seiten die Lage zu beruhigen.

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Es wurde behauptet, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan sich in die Spannungen zwischen der İsmailağa-Gemeinde und Ahmet Mahmut Ünlü, bekannt als 'Cübbeli Ahmet', eingeschaltet und den Präsidenten für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, mit der Vermittlung beauftragt habe.

Nevzat Çiçek, Chefredakteur von Independent Türkçe, erklärte in der Sendung „Doğu Batı“ auf Habertürk, die er moderiert, dass er bereits zuvor erfahren habe, dass Ali Erbaş versucht habe, die Angelegenheit durch Gespräche mit beiden Seiten zu lösen, und teilte diese Information nun erstmals mit der Öffentlichkeit.

'VERSPRECHEN ZU MEHR VORSICHT'

Ahmet Mahmut Ünlü, der auf die Frage von Çiçek antwortete, bestätigte, dass Erbaş mit ihnen gesprochen habe und sie nach diesem Treffen versprochen hätten, vorsichtiger zu agieren.

Ünlü sagte: „Sie sind nicht in der Position, uns vorzuschreiben, worüber wir sprechen dürfen und worüber nicht. Sie sagten, wir sollten keine Gespräche führen, die uns gegenseitig zermürben. Wir versuchen, uns daran zu halten. Soweit wir es eben können.“

Nach der Sendung äußerte sich Nevzat Çiçek in den sozialen Medien wie folgt:

„Meinen Informationen nach fand das Treffen vor vier oder fünf Monaten statt. Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass Präsident Erdoğan über die öffentlich ausgetragenen Diskussionen verärgert war und den Diyanet-Präsidenten beauftragte, die Angelegenheit zu verstehen und eine Lösung zu finden; Erbaş, der mit den Parteien sprach, stellte an beide Seiten bestimmte Forderungen.

Erbaş wurde mitgeteilt, dass von Cübbeli Ahmet erwartet werde, sich öffentlich für bestimmte Themen zu entschuldigen, damit die İsmailağa-Gemeinde die gegen ihn eingereichten Klagen zurückziehe. Es heißt, dass Cübbeli Ahmet Hoca versprochen habe, wie er auch in der Sendung zum Ausdruck brachte, bei der Nennung von Namen, Familien usw. vorsichtiger zu sein. Soweit ich das verstehe, achten beide Seiten nach diesem Treffen auf Schritte zur Entspannung, aber die Angelegenheit ist noch nicht vollständig gelöst.“