Erdoğans Antwort an Trump zum Gazastreifen: „Mit dem Mörder namens Netanjahu...“
Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat auf die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump reagiert, der angedeutet hatte, die USA würden den Gazastreifen übernehmen. Erdoğan rief die Weltöffentlichkeit dazu auf, die Palästinenser zu unterstützen.
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In seiner Rede auf dem Türkei-Pakistan-Kooperationsforum äußerte sich Präsident Erdoğan zum Gazastreifen und übte Kritik an Trump sowie dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. Erdoğan betonte, dass der Handel zwischen Pakistan und der Türkei um 30 Prozent gestiegen sei, und unterstrich zudem, dass das Land der Palästinenser kein Verhandlungsgegenstand sein dürfe.
Erdoğan erklärte in seiner Stellungnahme Folgendes:
„Das Heimatland, für das die Palästinenser zehntausende ihrer Kinder als Märtyrer gegeben haben, kann nicht zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden. Ich glaube daran, dass die Allianz der Menschheit die Menschen in Gaza nicht schutzlos zurücklassen wird.“
Andererseits merkte Erdoğan an, dass ein mögliches Abkommen zwischen Trump und Netanjahu eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle, und sagte: „Ich sehe es als eine sehr große Bedrohung für den Weltfrieden an, dass Trump ein Abkommen mit dem Mörder namens Netanjahu schließt.“
Der Präsident erklärte, dass ein möglicher Besatzungsplan für palästinensisches Gebiet von der Türkei nicht akzeptiert werde, und fügte hinzu:
„Niemand kann den Gazastreifen den Palästinensern, den Menschen in Gaza, wegnehmen. Es zu wagen, so etwas zu tun, ist eine weitere Bedrohung für den Weltfrieden. Ja zu einer solchen Bedrohung zu sagen, gibt mir zu denken.“
Mit einem Appell an die Weltöffentlichkeit forderte der Präsident zudem Unterstützung für die Menschen in Gaza und erklärte:
„Gaza gehört unseren Brüdern und Schwestern in Gaza. Das wird es für immer bleiben. Das Heimatland, für das die Palästinenser zehntausende ihrer Kinder als Märtyrer gegeben haben, kann nicht zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden.“