Erdoğans bemerkenswerte Botschaft in Anıtkabir zu 'abscheulichen Plänen': 'Wir lassen das nicht zu'

Anlässlich des 104. Jahrestages des Siegestages am 30. August fand im Anıtkabir eine staatliche Zeremonie statt. Die Staatsführung unter der Leitung von Präsident Erdoğan besuchte das Mausoleum von Atatürk, wo Erdoğan das Anıtkabir-Gedenkbuch unterzeichnete.

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Anlässlich des Siegestages am 30. August fand im Anıtkabir eine offizielle Zeremonie statt. Die Staatsführung unter der Leitung des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besuchte am 104. Jahrestag des Großen Sieges das Mausoleum von Atatürk.

An der Zeremonie nahmen neben dem Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş auch Parteivorsitzende und Vertreter des staatlichen Protokolls teil. Erdoğan legte einen Kranz mit Halbmond- und Sternmotiv am Mausoleum nieder. Nach einer Schweigeminute wurde die Nationalhymne gespielt.

Nach der Zeremonie im Anıtkabir begaben sich Erdoğan und die ihn begleitenden Protokollmitglieder zum Misak-ı-Milli-Turm. Dort unterzeichnete Erdoğan das Anıtkabir-Gedenkbuch.

In seiner Botschaft betonte Erdoğan, dass die Republik Türkei als Vermächtnis der Märtyrer und Veteranen betrachtet werde und das Land weiterhin im „Geist der Brüderlichkeit und Solidarität“ gestärkt werde.

In dem Gedenkbuch hieß es: „Wie schon vor 104 Jahren lassen wir auch heute keine abscheulichen Pläne zu, die auf unser Land und unsere Region abzielen, und setzen uns entschlossen für die Unabhängigkeit und Zukunft unserer Nation ein. Möge deine Seele in Frieden ruhen.“

Erdoğan schrieb Folgendes in das Gedenkbuch:

„Verehrter Atatürk, heute feiern wir als Nation erneut mit Stolz den 104. Jahrestag des Großen Sieges.

Wir gedenken in Dankbarkeit Ihrer Person, die einen entscheidenden Beitrag zum Großen Sieg leistete, der einen Wendepunkt im nationalen Befreiungskampf darstellt, sowie den wertvollen Mitgliedern unserer Großen Nationalversammlung und den heldenhaften Soldaten unserer Armee.

Wir stärken die Republik Türkei, die wir als heiliges Vermächtnis unserer Märtyrer und Veteranen betrachten, unter der Führung des Erbes, das wir von ihnen übernommen haben, weiterhin in allen Bereichen mit dem Geist der Brüderlichkeit und Solidarität.

Wie schon vor 104 Jahren lassen wir auch heute keine abscheulichen Pläne zu, die auf unser Land und unsere Region abzielen, und setzen uns entschlossen für die Unabhängigkeit und Zukunft unserer Nation ein.

*Möge deine Seele in Frieden ruhen.“