Erdoğans Chefberater nimmt diesmal Rapper ins Visier

Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto Rapper scharf kritisiert. Saral argumentierte, dass Inhalte, die unter dem Deckmantel von Rap-Musik produziert werden, die moralische Struktur der Gesellschaft schädigen und einen negativen Einfluss auf die Jugend hätten.

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Der Chefberater von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, Oktay Saral, hat Rapper mit Äußerungen auf seinem Social-Media-Konto ins Visier genommen. Saral behauptete, dass einige Rapper mit ihren Inhalten den moralischen Werten der Gesellschaft schaden würden.

HARTE WORTE GEGEN RAP-KÜNSTLER

In seinem Beitrag wies Saral auf bestimmte Inhalte hin, die unter dem Namen „Rapper“ veröffentlicht werden, und behauptete, dass diese Arbeiten unter dem Deckmantel der Kunst die moralische Struktur der Gesellschaft angriffen. Saral erklärte, dass die besagten Inhalte die Gedankenwelt der Jugendlichen negativ beeinflussten.

„DIE GEDANKENWELT DER JUGEND WIRD VERSCHMUTZT“

Saral äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:

„In letzter Zeit haben die Inhalte, die von einigen Personen unter dem Namen Rapper präsentiert werden, einen Punkt erreicht, an dem sie unter dem Deckmantel der Kunst die moralische Struktur der Gesellschaft schädigen und die Gedankenwelt der Jugend verschmutzen. Diese Auffassung, die auf die moralische Struktur der Gesellschaft abzielt, die Gedankenwelt der Jugend verschmutzt und unter der Maske der sogenannten Kunst den Verfall vermarktet, steht in offenem Widerspruch zu den Werten unserer Nation.“

Oktay Saral setzte seine Ausführungen auf der Social-Media-Plattform X fort und verwendete in seinem Beitrag folgende Worte:

„Diejenigen, die versuchen, im Namen der Popularität jede Art von Niveau- und Geschmacklosigkeit zu legitimieren, sollten wissen: Dieses Land ist nicht die Heimat derer, die durch Wurzellosigkeit und Wertlosigkeit profitieren, sondern die derer, die ihre Kultur, ihren Glauben und ihre Moral schützen. Diese verrottete Mentalität, die unter dem Namen Kunst zur Schau gestellt wird, hat sich in ein Propagandainstrument verwandelt, das unsere Jugend vergiftet. Es ist die moralische Pflicht dieser Nation, sich gegen diejenigen zu stellen, die im Rausch des Ruhms ihre soziale Verantwortung vergessen und versuchen, jede Art von Perversion zu normalisieren. Niemand hat das Recht, die spirituellen Grundlagen der Gesellschaft für Geld und Applaus zu untergraben.“

HATTE ZUVOR AUCH DIE GRUPPE MANIFEST INS VISIER GENOMMEN

Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, hatte zuvor bereits die aus sechs jungen Frauen bestehende Tanz- und Musikgruppe Manifest kritisiert. Saral teilte ein zensiertes Foto der Gruppe und äußerte: „Gegen diese unmoralischen, unanständigen und schamlosen, wie Dämonen gekleideten Kreaturen, die sich Manifest-Gruppe nennen, müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit sie eine solche Zurschaustellung nie wiederholen können.“