Erdoğans ehemaliger Rechtsberater İzzet Özgenç äußert sich zu 'Demirtaş': Wenn er es beantragt...

Prof. Dr. İzzet Özgenç, ehemaliger Rechtsberater des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sowie Strafrechtler, hat eine Erklärung zur Auswirkung des im Justizausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) unverändert angenommenen Rahmenentwurfs auf die Inhaftierung des ehemaligen HDP-Co-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş abgegeben.

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Juristen bewerten derzeit den Gesetzesentwurf zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration, der im Justizausschuss der TBMM beraten wird. 

Der ehemalige Chefberater des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und Strafrechtsprofessor İzzet Özgenç bewertete in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto die rechtlichen Konsequenzen, die diese Regelung für den ehemaligen HDP-Co-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş haben könnte.

Özgenç erklärte in seinem Beitrag:

"Nach den mir vorliegenden Informationen wurde Selahattin Demirtaş wegen des Versuchs, die Einheit des Staates und die Integrität des Landes zu stören (türkisches Strafgesetzbuch, Art. 302), verurteilt.

Ob dieses Urteil mit der materiellen Realität übereinstimmt, kann nur nach Prüfung der entsprechenden Prozessakten beurteilt werden.

Gemäß dem Gesetzesentwurf Nr. 2/3793, der im Justizausschuss der TBMM unverändert angenommen wurde, wird Selahattin Demirtaş freigelassen, sofern er einen entsprechenden Antrag stellt (!)."