Erhan Afyoncu mit Nachricht zum Papst-Besuch: 'Er kam am Jahrestag der Rede, die die Kreuzzüge einleitete – sicher nur ein Zufall'

Der Rektor der Nationalen Verteidigungsuniversität, Prof. Dr. Erhan Afyoncu, äußerte sich bemerkenswert zum Besuch von Papst Leo XIV. in der Türkei.

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Während der Besuch von Papst Leo XIV. in der Türkei intensiv diskutiert wird, äußern sich weiterhin zahlreiche Persönlichkeiten mit markanten Beiträgen zu diesem Ereignis. Während AKP-Vertreter die Bedeutung und den Wert des Besuchs unterstreichen, kam von dem Rektor der Nationalen Verteidigungsuniversität, Prof. Dr. Erhan Afyoncu, ein bemerkenswerter Kommentar zu diesem Besuch.

Afyoncu beendete seinen Beitrag, in dem er auf historische Fakten hinwies, mit den Worten: 'Es muss wohl ein Zufall sein'.

Hier ist der Beitrag von Erhan Afyoncu im Wortlaut:

"Papst Urban II. wandte sich am 27. November 1095 während des Konzils von Clermont an eine große Menschenmenge aus Geistlichen und Laien. Mit einer der einflussreichsten Reden des Mittelalters rief er alle Christen in Europa dazu auf, gegen die Muslime in den Krieg zu ziehen, um das Heilige Land zurückzuerobern. 

Seine Rede, die er mit dem Ausruf „Deus vult!“, also „Gott will es!“, beendete, löste die 200 Jahre andauernden Kreuzzüge aus.

Infolge der Kreuzzüge wurden Hunderttausende Muslime, Christen und Juden massakriert.

Die von den Kreuzfahrern im Nahen Osten errichteten Staaten wurden nach einem jahrhundertelangen Kampf der Türken vernichtet. 

Papst Leo XIV. kam – sicher nur ein Zufall – am 27. November, dem 930. Jahrestag der Rede, die die Kreuzzüge einleitete, in unser Land."