Erklärung von Gouverneur Gül zum Erdrutsch in Gaziosmanpaşa: 'Die Gebäude hier müssen abgerissen werden'
Der Erdrutsch, der sich in Gaziosmanpaşa ereignete, wurde bei Tagesanbruch dokumentiert. Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, erklärte nach einer Inspektion vor Ort: „Diese Häuser hätten ohnehin geräumt werden müssen.“
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Gaziosmanpaşa: Bei einem Erdrutsch, der sich gestern (20.04.2024) ereignete, wurden 24 Gebäude beschädigt und evakuiert.
In einer Erklärung des Gouverneursamtes vom gestrigen Abend hieß es, dass von den 96 betroffenen Bürgern aus den evakuierten Häusern 78 in Hotels untergebracht wurden, während 18 Bürger auf eigenen Wunsch bei Verwandten unterkamen.
Bei Tagesanbruch wurde der Zustand der beschädigten Gebäude erneut dokumentiert.
„DIESE HÄUSER HÄTTEN OHNEHIN GERÄUMT WERDEN MÜSSEN“
Gouverneur Davut Gül äußerte sich nach seiner Inspektion gegenüber Pressevertretern wie folgt:
„Wie Sie hinter uns sehen können, wurde dieses Gebiet zum Risikogebiet erklärt und die Stadterneuerung läuft. Drei der hier befindlichen einstöckigen Häuser wurden durch den Erdrutsch beschädigt. Die anderen Häuser wurden vorsorglich geräumt, um sie sowohl vor dem Regen als auch vor den Auswirkungen des Erdrutschs zu schützen. Zunächst wurden 14 Häuser geräumt, mittlerweile sind es 30. Diese Häuser hätten ohnehin geräumt werden müssen. Das betrifft insgesamt 114 Personen. Wir versuchen derzeit zu ermitteln, ob es sich bei den Bewohnern um Mieter oder Eigentümer handelt. Heute und morgen werden wir die Mieter in Mietwohnungen und die Eigentümer in neue Eigentumswohnungen unterbringen.“
„DIE GEBÄUDE HIER MÜSSEN ABGERISSEN WERDEN“
„Es gibt keine Todesopfer oder Verletzten. Der Einsatz hier dient rein präventiven Zwecken. Es ist eine organisierte Maßnahme, die wir gemeinsam mit allen Institutionen unter der Koordination unseres Ministeriums für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel durchführen, um mögliche Todesfälle oder Verletzungen unserer Bürger zu verhindern. Der Erdrutsch ereignete sich an den abschüssigen Flächen, an denen Bauarbeiten durchgeführt wurden. Wir haben im gesamten Gebiet keinen flächendeckenden Erdrutsch festgestellt. Es handelt sich um Gebäude, die bereits zuvor als Risikobauten registriert waren und hätten abgerissen werden müssen, deren Umsiedlung sich jedoch verzögerte, da bisher keine Einigung zwischen den Eigentümern und der Gemeinde erzielt werden konnte. Selbst wenn es nicht zu einem Erdrutsch gekommen wäre, müssten diese Gebäude geräumt und abgerissen werden.“