Erklärung von Minister Yerlikaya zu den Vorfällen nach dem Palästina-Solidaritätsmarsch
Innenminister Ali Yerlikaya hat sich über seinen Social-Media-Account zu den Vorfällen geäußert, die sich nach dem in Beyoğlu durchgeführten Palästina-Solidaritätsmarsch ereigneten.
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In Istanbul fanden an zwei verschiedenen Orten Solidaritätskundgebungen für Palästina statt, wo Israel einen Völkermord begeht.
Bei der zweiten Kundgebung intervenierte die Polizei gegen die Gruppe '1000 Jugendliche für Palästina', die „Stoppt den Handel mit Israel“ forderte, und nahm Dutzende Personen fest.
Minister Yerlikaya äußerte sich auf seinem Social-Media-Account zu den Vorfällen nach dem Israel-Protest in Istanbul-Beyoğlu.
Die Erklärung von Innenminister Ali Yerlikaya zu diesem Thema lautet wie folgt:
"Heute um 15.30 Uhr fand in Istanbul-Beyoğlu eine Protestkundgebung gegen Israel statt, das unsere palästinensischen Brüder und Schwestern unterdrückt und Massaker begeht, die einem Völkermord gleichkommen.
Nach Beendigung der Protestkundgebung lösten sich die Demonstranten auf, doch eine Gruppe weigerte sich trotz aller Aufforderungen, den Platz zu verlassen; sie beleidigte Staatsvertreter und leistete Widerstand gegen die Sicherheitskräfte.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden 43 Personen festgenommen; 38 wurden nach einer Identitätskontrolle wieder freigelassen, bei 5 Personen wurden Aussagen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall zwei Polizeibeamte vom Dienst suspendiert und umgehend ein ziviler Inspektor beauftragt. Die Entwicklungen zu diesem Thema werden der Öffentlichkeit mitgeteilt."