Erklärung von Minister Yumaklı zur Euthanasie von Straßenhunden! '70 Prozent der Gesamtzahl...'
Während die Diskussionen über den geplanten Gesetzesentwurf zur Euthanasie von Straßenhunden andauern, erklärte der Minister für Land- und Forstwirtschaft, İbrahim Yumaklı: „Wissenschaftlichen Daten zufolge ist eine Kontrolle der Vermehrung streunender Hunde nur möglich, wenn innerhalb eines Jahres 70 Prozent der Gesamtzahl kastriert werden.“
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Der Minister für Land- und Forstwirtschaft, İbrahim Yumaklı, hat sich auf seinem Social-Media-Kanal zu der in der Türkei kontrovers diskutierten „Euthanasie von Straßenhunden“ geäußert.
In seiner Erklärung auf X schrieb Yumaklı: „Die Kontrolle der Vermehrung streunender Hunde ist nur möglich, wenn innerhalb eines Jahres 70 Prozent der Gesamtzahl kastriert werden. In den letzten 5 Jahren konnten jedoch durchschnittlich 260.000, maximal 350.000 Hunde pro Jahr kastriert werden.“
Hier ist die vollständige Erklärung von Yumaklı:
„Der Kern des Problems der streunenden Hunde liegt darin, dass es keine Person oder Institution gibt, die rechtlich die Verantwortung für diese Tiere übernimmt. Angesichts der Notwendigkeit, bei den Lösungsdiskussionen zu diesem Thema bestimmte technische Fakten zu berücksichtigen, möchte ich der Öffentlichkeit die folgenden Punkte zur Kenntnis bringen.
„EINE GENAUE ZAHL KANN NICHT BESTIMMT WERDEN“
1-) Es wird geschätzt, dass die Zahl der streunenden Hunde bei fast 4 Millionen liegt. Da sie 1-2 Mal im Jahr werfen können, jedes Mal durchschnittlich 6-8 Welpen zur Welt bringen und ständig ihren Standort wechseln, können die Kommunalverwaltungen keine verlässlichen Aufzeichnungen führen, weshalb eine genaue Zahl nicht bestimmt werden kann.
2-) Wissenschaftlichen Daten zufolge ist eine Kontrolle der Vermehrung streunender Hunde nur möglich, wenn innerhalb eines Jahres 70 Prozent der Gesamtzahl kastriert werden. In den letzten 5 Jahren konnten jedoch durchschnittlich 260.000, maximal 350.000 Hunde pro Jahr kastriert werden.
„ANZAHL DER KONTAKTE MIT TOLLWUTRISIKO HAT SICH FAST VERDOPPELT“
3-) Die Weltgesundheitsorganisation stuft unser Land in Bezug auf das Tollwutrisiko als Hochrisikogebiet ein. Viele Länder geben Reisewarnungen für ihre Bürger heraus, die in unser Land reisen wollen, und weisen auf das Tollwutrisiko sowie die Gefahren durch streunende Hunde hin.
4-) Nach Daten des Gesundheitsministeriums lag die Zahl der Kontakte mit Tollwutrisiko – einschließlich Haustieren – zwischen 2018 und 2022 bei durchschnittlich 267.000. Im Jahr 2023 stieg diese Zahl um fast das Doppelte auf 438.000 an. Es ist offensichtlich, dass dieses Bild für das menschliche Leben und die Gesundheit erschreckende Ausmaße angenommen hat.
5-) Nach Daten des Innenministeriums wurden in den letzten 5 Jahren 3.534 Verkehrsunfälle durch Zusammenstöße mit Tieren registriert, bei denen 55 Menschen starben und 5.147 verletzt wurden.
Alle besonnenen Diskussionen, Meinungen und Vorschläge, die in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit zu diesem Problem geäußert wurden, sind äußerst wertvoll, um die richtige Lösung zu finden. Ich glaube, dass unser Land dieses Problem mit den realistischen Lösungsvorschlägen von Experten, insbesondere Wissenschaftlern, und mit der Unterstützung unserer Bürger überwinden wird.“