Erklärung von Ministerin Göktaş zu Narin Güran und Baby Sıla! 'Damit sie die Höchststrafe erhalten...'

Die Ministerin für Familie und Sozialdienste, Mahinur Özdemir Göktaş, erklärte, dass die Anwälte des Ministeriums intensiv dafür kämpfen, dass die Täter der Morde an Baby Sıla und Narin Güran die höchstmöglichen Strafen erhalten. Göktaş teilte mit, dass die psychosoziale Unterstützung für die anderen Kinder in dem Dorf, in dem Narin Güran lebte, fortgesetzt wird. Zudem äußerte sie sich zu sozialen Medien und Fernsehserien.

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Die Ministerin für Familie und Sozialdienste, Mahinur Özdemir Göktaş, äußerte sich am Redaktionstisch der Nachrichtenagentur Anadolu (AA). Zu den Mordfällen Sıla und Narin sagte Göktaş: "Unsere Anwälte des Ministeriums kämpfen intensiv dafür, dass die Täter die Höchststrafe erhalten."

Bezüglich der anderen Kinder in dem Dorf, in dem Narin Güran lebte, sagte Göktaş: "Wir haben ein psychosoziales Unterstützungsteam für die anderen Kinder im Dorf eingerichtet und unsere Arbeit fortgesetzt, damit sie die Traumata verarbeiten können."

ISTANBUL-KONVENTION

Zur Situation in den sozialen Medien sagte Ministerin Göktaş: "Es ist offensichtlich, dass wir eine wichtige Regelung zum Schutz von Kindern benötigen. Unter der Führung unseres Ministeriums haben wir mit der Ausarbeitung der Gesetzgebung begonnen."

Bezüglich der Istanbul-Konvention erklärte Ministerin Göktaş: "Wir betrachten Gewalt gegen Frauen als einen Kampf für Menschenrechte. Unsere Arbeit hat nicht mit einem Abkommen begonnen und wird auch nicht mit einem Abkommen enden."

Zu Fernsehserien erklärte Ministerin Göktaş: "Ich halte es nicht für richtig, Produktionen zu erstellen, die Frauen abwerten, und damit Einschaltquoten zu erzielen. Ich appelliere diesbezüglich erneut an unsere Produzenten." Sie fügte hinzu: "Gewalt im Fernsehen zu sehen, schadet unseren Kindern und normalisiert Gewalt. Wir wollen keine Inhalte im Fernsehen sehen, die Frauen objektivieren."