Erklärung von Naci Görür zum Erdbeben in Kahramanmaraş
Prof. Dr. Naci Görür äußerte sich nach dem Erdbeben der Stärke 4,3 in Kahramanmaraş und erklärte: „Der 6. Februar könnte bei einigen Verwerfungen in den Nachbarregionen Stress aufgebaut haben.“
12punto
Im Bezirk Onikişubat in Kahramanmaraş ereignete sich gestern um 18.23 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,3.
Nach dem Erdbeben gab Prof. Dr. Naci Görür eine Erklärung ab und sagte: „In der Region, in der sich das Erdbeben ereignet hat, wird es kein weiteres großes Erdbeben geben, das zu einer Katastrophe führt. Allerdings können noch nicht gebrochene Verwerfungsabschnitte Erdbeben erzeugen, doch diese werden nicht zu einer großen Katastrophe führen. Die Erdbeben vom 6. Februar könnten bei einigen Verwerfungen in den Nachbarregionen Stress aufgebaut haben.“
Görür äußerte sich in seinem Beitrag wie folgt:
„Ein Gespräch mit meinen Mitmenschen in der Erdbebenregion: Meine lieben Freunde, euer Schmerz ist groß, ich verstehe euch. Sorge und Angst beeinflussen euch in manchen Dingen. In der Region, in der sich das Erdbeben ereignet hat, wird es kein weiteres großes Erdbeben geben, das zu einer Katastrophe führt. Allerdings können noch nicht gebrochene Verwerfungsabschnitte Erdbeben erzeugen, doch diese werden nicht zu einer großen Katastrophe führen.
Die Erdbeben vom 6. Februar könnten bei einigen Verwerfungen in den Nachbarregionen Stress aufgebaut haben. Dabei könnte es sich um die Malatya-Verwerfung oder Verwerfungen handeln, die in das Adana-Becken hineinreichen. Auch das, was ich hier sage, ist eine Möglichkeit. Erwarten Sie von Geowissenschaftlern keine definitiven Aussagen oder Interpretationen. Erdbeben sind unvorhersehbar. Bitte lassen Sie uns gemeinsam für unsere Menschen und unsere Kinder an erdbebensicheren Siedlungsgebieten arbeiten und dies von unseren Verantwortlichen fordern. Nur so können wir unsere Wunden heilen und die Herzen der kommenden Generationen gewinnen, mit Liebe.“