Erklärung zu 'Verwaltungsversäumnissen' beim Angriff in Kahramanmaraş und anschließendes Dementi: Verwirrende Aussagen der Vorsitzenden des Elternbeirats
Während die Nachwirkungen des Schulmassakers in Kahramanmaraş anhalten und die Eltern des Angreifers im Rahmen der Ermittlungen festgenommen wurden, kommen weiterhin neue Informationen über diesen Angriff ans Licht. Zuletzt sorgten die Aussagen der Frau, die als 'Vorsitzende des Elternbeirats' auftrat, für Aufsehen.
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Die Frau, die nach dem Angriff gegenüber dem Mikrofon erklärte, dass der Grund für den Vorfall in einem kürzlich erfolgten Wechsel der Schulleitung liege, machte nur wenige Tage später eine Aussage, in der sie sich selbst widersprach.
Hier sind die Aussagen, die im Zusammenhang mit dem Angriff für Verwirrung sorgen:
Die erste Erklärung nach dem Angriff:
"Lehrer Alparslan ließ niemanden ohne Taschenkontrolle in die Klasse, weil er sich selbst verletzte, und niemand hat so etwas Großes erwartet... Die Ursache dafür könnte eine administrative Lücke sein, denn als zuvor ein überzähliger Lehrer von der Schule versetzt werden sollte, wurden durch unbegründete Beschwerden der Schulleiter, zwei stellvertretende Schulleiter und zwei unserer Lehrer – also fünf Personen, die das Rückgrat dieser Schule bildeten – plötzlich ihrer Ämter enthoben und an andere Orte versetzt. Wir haben dagegen protestiert und versucht, uns Gehör zu verschaffen, aber wir konnten nichts ausrichten!
Er hat nicht nur sich selbst verletzt, sondern die ganze Schule in Blut getränkt; diese Lehrer kannten jeden Schüler an der Schule sehr genau. Die Versetzung dieser Lehrer und die dadurch entstandene Führungslücke waren ein wesentlicher Grund für diesen Vorfall; vielleicht wären diese Dinge nicht passiert, wenn die alte Verwaltung noch hier gewesen wäre.'
Das Dementi wenige Tage später:
'Mein Interview, das ich am 16.4.2026 vor der Schule gegeben habe, wurde missverstanden. Meine Absicht war es nicht, auf die Inkompetenz der Verwaltung hinzuweisen; es wurde von unserer Bevölkerung falsch verstanden...
Mein Ziel ist es nicht, die Ermittlungen vom Kurs abzubringen oder gesellschaftliche Angst zu schüren. Da ich die Vorsitzende des Elternbeirats bin, wurde mir das Mikrofon hingehalten und ich wurde von den Familien gebeten zu sprechen, also habe ich gesprochen, aber meine Äußerungen wurden falsch verstanden. Ich bin sehr traurig über das Geschehene!'