Erklärung von Mısra Öz, die ihren Sohn Oğuz Arda Sel beim Zugunglück von Çorlu verlor: 'Bis die wahren Verantwortlichen vor Gericht stehen'
Die Urteilsverkündung im Prozess um das Zugunglück im Bezirk Çorlu in Tekirdağ im Jahr 2018, bei dem 25 Menschen, darunter 7 Kinder, ums Leben kamen und 328 Personen verletzt wurden, findet am 25. April statt. Mısra Öz, die Mutter des bei dem Unglück verstorbenen Oğuz Arda Sel, sagte: "Wir erwarten nun ein Urteil, dieser Prozess wird hier nicht enden. Wir werden unseren Weg fortsetzen, bis die wahren Verantwortlichen vor Gericht stehen."
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In der Nähe des Dorfes Sarılar im Bezirk Çorlu in Tekirdağ ereignete sich am 8. Juli 2018 ein Zugunglück, bei dem 25 Menschen, darunter 7 Kinder, ihr Leben verloren und mehr als 300 Personen verletzt wurden. Auch im 19. Verhandlungstag des Prozesses war kein Urteil gefallen. Die Familien und ihre Anwälte hatten empört auf die Vertagung der Verhandlung reagiert.
Vor der auf den 25. April vertagten Urteilsverkündung äußerten sich Mısra Öz, die Mutter des bei dem Unglück verstorbenen Oğuz Arda Sel, sowie Zeliha Bilgin, die ihre Schwestern Emel und Derya, ihre 6 Monate alte Nichte Beren und ihre 14-jährige Tochter Bihter verloren hatte.
Mısra Öz sagte in ihrer Stellungnahme: "Leider kann keine Entscheidung getroffen werden. Aufgrund der Tatsache, dass ein beisitzender Richter bei unserer letzten Verhandlung ein zweitägiges Attest einreichte, wurde unser Prozess auf den 25. April vertagt. Wir haben keine Geduld mehr."