Ermittlungen bei der Stadtverwaltung Bafra
Bei einer Razzia wegen des Vorwurfs der Veruntreuung auf dem Friedhof der Stadtverwaltung Bafra in Samsun wurden zwei Personen festgenommen. Es wurde festgestellt, dass zwischen 2015 und 2024 für Grabstätten Gebühren in bar erhoben und Quittungen ausgestellt wurden, die eingenommenen Gelder jedoch nicht auf das Konto der Stadtverwaltung eingezahlt wurden.
İHA
Die Generalstaatsanwaltschaft Bafra leitete am 7. Juli 2024 von Amts wegen Ermittlungen wegen des Vorwurfs der „Veruntreuung“ auf dem Yakıntaş-Friedhof der Stadtverwaltung Bafra ein. Im Rahmen der Ermittlungen wurde das Verfahren gemäß den Anweisungen der Generalstaatsanwaltschaft Bafra durch die Polizei von Samsun geführt.
Bei den Ermittlungen, die auf Banküberweisungen, belastenden Gesprächen, Zeugenaussagen und einem Bericht der Stadtverwaltung Bafra basierten, wurde festgestellt, dass die städtischen Bediensteten Yasin Ş., Fikret Ş., İ.K., H.A. und E.Ş. „zwischen 2015 und 2024 für Grabstätten Gebühren in bar erhoben und Quittungen ausgestellt, die eingenommenen Gelder jedoch nicht auf das Konto der Stadtverwaltung eingezahlt haben“.
Die fünf im Zuge der Operation festgenommenen Verdächtigen wurden heute dem Justizgebäude von Bafra vorgeführt. Die Verdächtigen Fikret Ş. und Yasin Ş. wurden mit dem Antrag auf Untersuchungshaft, E.Ş., H.A. und İ.A. mit dem Antrag auf gerichtliche Auflagen dem Friedensgericht überstellt. Das Gericht ordnete antragsgemäß die Untersuchungshaft für Fikret Ş. und Yasin Ş. sowie gerichtliche Auflagen für E.Ş., H.A. und İ.A. an. Die inhaftierten Personen wurden in das geschlossene Gefängnis vom Typ T in Bafra überstellt.