Ermittlungen gegen Astrologin Meral Güven eingeleitet

Meral Güven, die Fenerbahçe-Fans ins Visier nahm, hatte gesagt: „Ihr habt mein verstorbenes Kind beleidigt und mich bedroht, und so lässt man den Leuten die Freude im Halse stecken. Geschieht euch recht, verrottet doch.“ Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat gegen Güven ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der Anstiftung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit eingeleitet.

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Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen die Astrologin Meral Güven wegen des Verdachts auf „Anstiftung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit oder Herabwürdigung“ gemäß Artikel 216 des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) eingeleitet, nachdem diese in einer Live-Videoaufnahme entsprechende Äußerungen getätigt hatte.

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WAS HATTE SIE GESAGT?

Nach dem Sieg gegen Konyaspor am 38. Spieltag der Süper Lig wurde Galatasaray mit der höchsten Punktzahl Meister der Süper Lig.

Obwohl Fenerbahçe Istanbulspor mit 6:0 besiegte, belegte der Verein mit 99 Punkten nur den zweiten Platz. Infolge dieses Ergebnisses rückten die Aussagen der seit einer Woche diskutierten Astrologin Meral Güven in den Fokus, die behauptet hatte: „Fenerbahçe wird von hinten kommen und Meister werden, und es wird eine wundersame Feier geben.“

Nachdem Galatasaray die Meisterschaft für sich entschieden hatte, wurde Güven in den sozialen Medien zum Gesprächsthema.

Nach den Reaktionen veröffentlichte Güven auf ihrem Social-Media-Account einen Beitrag gegen Fenerbahçe-Fans mit den Worten „Geschieht euch recht, verrottet doch“ und ging anschließend sogar live. Dabei äußerte Güven Beleidigungen, die kaum wiederzugeben sind.

WER IST MERAL GÜVEN?

Die Astrologin Meral Güven wurde am 5. April 1984 in Kayseri geboren. Güven behauptete, dass sie seit ihrem 12. Lebensjahr die Fähigkeit besitze, astrologische Analysen durchzuführen, und dass sie sogar seit ihrem 7. Lebensjahr in der Lage sei, verschiedene Wesenheiten zu sehen.

Güven, die sich seit etwa 18 Jahren professionell mit Initiation beschäftigt, hatte bereits zuvor mit ihren Äußerungen zu den Präsidentschaftswahlen 2023 für Aufsehen gesorgt.