Ermittlungen gegen CHP wegen 'Geldzählen' eingeleitet. Generalstaatsanwaltschaft gibt bekannt

Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat von Amts wegen Ermittlungen zu den in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen eingeleitet, die angeblich in der CHP-Provinzgeschäftsstelle Istanbul beim Zählen von Bargeld entstanden sein sollen.

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Die Generalstaatsanwaltschaft hat von Amts wegen Ermittlungen eingeleitet, um die materielle Wahrheit bezüglich der Aufnahmen zu ermitteln, die auf einigen Social-Media-Konten mit dem Hinweis "Aufnahmen von Fatih Keleş beim Zählen von Geldbündeln in der CHP-Provinzgeschäftsstelle Istanbul aufgetaucht" geteilt wurden, und um festzustellen, ob Straftaten oder Straftatbestände vorliegen.

CHP: 'AUFNAHMEN SIND ALT'

Die CHP-Provinzgeschäftsstelle Istanbul hat eine Erklärung zu den Behauptungen abgegeben, die im Zusammenhang mit den in den sozialen Medien kursierenden Aufnahmen, die einen Geldzählvorgang in einem Büro zeigen, aufgestellt wurden.

In der Erklärung hieß es: "Die betreffenden Aufnahmen beziehen sich auf den Kauf des Gebäudes der CHP-Provinzgeschäftsstelle Istanbul, das sich derzeit innerhalb der Grenzen des Bezirks Sarıyer befindet, im Jahr 2019. Das in der Erklärung vorgelegte Dokument ist der Beweis dafür. Das Ausstellungsdatum des Dokuments ist der 9. Dezember 2019. 

Obwohl die Überwachungskameraaufnahmen den 10. Dezember 2019 anzeigen, ist das tatsächliche Datum, wie aus dem Dokument hervorgeht, der 9. Dezember 2019. 

Der Zweck der Veröffentlichung der Aufnahmen nach 4,5 Jahren ist zweifellos der Versuch, ein negatives Bild von der Cumhuriyet Halk Partisi und dem Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, zu erzeugen."