Ermittlungen gegen Ekrem İmamoğlu wegen angeblicher 'Beleidigung eines Amtsträgers' eingeleitet... Erste Reaktion kam von Burhanettin Bulut

Der für Medien zuständige CHP-Vertreter Burhanettin Bulut gab erste Erklärungen ab: ''Dies treibt das Land in ein offenes Unterdrückungsregime...''

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Der CHP-Politiker Burhanettin Bulut reagierte auf die Ermittlungen gegen Ekrem İmamoğlu wegen angeblicher 'Beleidigung eines Amtsträgers' und erklärte: 'Diese Haltung, die Kritik als Straftat betrachtet, kriminalisiert selbst gewöhnlichste Äußerungen und treibt das Land in ein offenes Unterdrückungsregime. Der Versuch dieser Mentalität, die an der Wahlurne nicht gewinnen kann und nun versucht, dies in den Fluren der Gerichte mit Akten zu erreichen, indem sie ihren Konkurrenten rechtswidrig ins Gefängnis schickt und aus der Politik drängt, ist weder mit dem Gesetz vereinbar noch mit der Demokratie in Einklang zu bringen.'

Die Einleitung von Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wegen angeblicher 'Beleidigung eines Amtsträgers' aufgrund von Äußerungen in einer Gerichtsverhandlung stieß auf der Seite der CHP auf Kritik. Burhanettin Bulut, stellvertretender Vorsitzender der CHP für Medien und Öffentlichkeitsarbeit sowie Abgeordneter für Adana, bewertete die betreffenden Ermittlungen in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account.

Bulut äußerte sich in seinem Beitrag auf seinem Social-Media-Account wie folgt:

'WEDER MIT DEM GESETZ VEREINBAR NOCH MIT DER DEMOKRATIE IN EINKLANG ZU BRINGEN'

'Gegen unseren Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu wurde unter dem Vorwand von Äußerungen, die er in einer Verhandlung getätigt hat, ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen angeblicher 'Beleidigung eines Amtsträgers' eingeleitet. Diese Haltung, die Kritik als Straftat betrachtet, kriminalisiert selbst gewöhnlichste Äußerungen und treibt das Land in ein offenes Unterdrückungsregime. Die Instrumentalisierung der Justiz für politische Abrechnungen verwandelt das Recht von einem Instrument der Gerechtigkeit in einen Mechanismus der Einschüchterung. Der Versuch dieser Mentalität, die an der Wahlurne nicht gewinnen kann und nun versucht, dies in den Fluren der Gerichte mit Akten zu erreichen, indem sie ihren Konkurrenten rechtswidrig ins Gefängnis schickt und aus der Politik drängt, ist weder mit dem Gesetz vereinbar noch mit der Demokratie in Einklang zu bringen.'