Ermittlungen gegen Imam nach Gebet bei Eröffnung eines Spirituosengeschäfts

In Çerkezköy, Tekirdağ, wurde ein verwaltungsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Moschee-Imam İ.İ. eingeleitet, nachdem dieser bei der Eröffnung eines Spirituosengeschäfts ein Gebet gesprochen hatte. Der Imam, der angab, erst während der Zeremonie bemerkt zu haben, dass es sich um ein Spirituosengeschäft handelte, trat von seinem Amt als Bezirksvorsitzender der Diyanet-Sen in Çerkezköy zurück.

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Wie die Zeitung Birgün berichtet, hat das Muftiat der Provinz Tekirdağ ein verwaltungsrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Moschee-Imam bei der Eröffnung eines neu eröffneten Spirituosengeschäfts im Bezirk Çerkezköy in Tekirdağ ein Gebet gesprochen hatte.

Es wurde mitgeteilt, dass der Imam von seinem Gewerkschaftsamt zurückgetreten ist.

VERTEIDIGUNG: "ERST WÄHREND DER ZEREMONIE ERFAHREN" 

Den Informationen zufolge nahm der Imam der Erkaynak-Moschee, İ.İ., auf Einladung einiger Gemeindemitglieder an der Eröffnungsfeier eines Geschäfts teil. Nachdem Aufnahmen des Imams, der bei der Eröffnung betete, in den sozialen Medien verbreitet wurden, wurde İ.İ. im Rahmen der Ermittlungen zum Muftiat geladen; seine offizielle Stellungnahme wird in den kommenden Tagen erwartet.

In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account behauptete İ.İ., dass er erst während der Zeremonie erfahren habe, dass es sich bei dem Geschäft, zu dem er eingeladen wurde, um ein Spirituosengeschäft handele.

Der Imam behauptete, er habe den Ort verlassen, sobald er die Situation bemerkt habe, und erklärte, dass die Geschäftsinhaber ihn aufgrund des Vorfalls ebenfalls bei den Behörden gemeldet hätten.

Nach den Entwicklungen wurde bekannt, dass İ.İ., gegen den das verwaltungsrechtliche Verfahren noch läuft, von seinem Amt als Bezirksvorsitzender der Diyanet-Sen in Çerkezköy zurückgetreten ist.