Ermittlungen gegen Leutnant nach Gendarmerie-Einsatz im Marmara-Gefängnis: Generalkommando der Gendarmerie gibt bekannt

Das Generalkommando der Gendarmerie hat angekündigt, dass ein verwaltungsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Leutnant eingeleitet wurde, der bei dem Vorfall eines 'harten Vorgehens gegen Bürger' im Marmara-Gefängnis in die Kritik geraten war.

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Die Aufnahmen des Gendarmerie-Leutnants, der vor dem Gerichtsgebäude hart gegen Bürger vorging, bevor der Prozess um das Diplom von Ekrem İmamoğlu verhandelt wurde, wurden in den sozialen Medien geteilt und stießen auf scharfe Kritik seitens der Bürger.

Nach den zahlreichen Reaktionen gab das Generalkommando der Gendarmerie eine Presseerklärung ab und teilte mit, dass ein verwaltungsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Leutnant eingeleitet wurde.

Das Kommando gab bezüglich der Vorfälle folgende Erklärung ab:

"Während der Gerichtsverhandlung am 15.01.2026 im Gerichtssaal Nr. 4 der Justizvollzugsanstalt Marmara leistete eine Gruppe, die aufgrund der Kapazitätsgrenzen des Saals nicht in das Gebäude gelassen werden konnte, durch das Rufen von Parolen

Widerstand gegen das Gendarmeriepersonal; gegen diese Gruppe wurde im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse verhältnismäßig vorgegangen.

Nachdem der Widerstand gegen das für die Sicherheit des Gerichtssaals zuständige Gendarmeriepersonal eskalierte und aus der Menge heraus schwere Beleidigungen gegen die diensthabenden Beamten ausgesprochen wurden, wurde festgestellt, dass ein Beamter am Ort des Geschehens ein isoliertes Vorgehen gegen die besagte Gruppe anwandte.

Ein verwaltungsrechtliches Verfahren bezüglich der Vorfälle wurde eingeleitet.

Wir geben dies der Öffentlichkeit respektvoll bekannt."