Ermittlungen nach Fabrikbrand in Kayseri: Haftbefehle gegen 5 Personen erlassen

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Brand in einer Möbelfabrik in der Industriezone von Kayseri, bei dem drei Arbeiter ums Leben kamen, wurden fünf Personen festgenommen, darunter Verantwortliche der Fabrik sowie Sicherheitsbeauftragte.

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Die Ermittlungen zu dem Brand in einer Möbelfabrik in der Industriezone von Kayseri, bei dem die Arbeiter Mustafa Dirmen (54), Suzan Çakır (48) und İmran Oğuz Kayan (40) ums Leben kamen, dauern an.

VERLAUF DES BRANDES

Das Feuer, das gestern Nachmittag in der Fabrik in der 29. Straße ausbrach, breitete sich rasch aus und erfasste einen Teil des Gebäudes. Nach einem dreistündigen, intensiven Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die drei aus der Fabrik geborgenen Arbeiter konnten jedoch trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden.

ERMITTLUNGEN WERDEN AUSGEWEITET

Nach dem Brand entsandte das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit Inspektoren. Im Zuge der von der Generalstaatsanwaltschaft Kayseri geführten Ermittlungen wurden fünf Personen festgenommen, darunter der Gesamtverantwortliche der Fabrik, der Sicherheitsbeauftragte sowie weitere Verantwortliche für den Bereich, in dem das Feuer ausbrach. Die Verdächtigen wurden nach ihrer Vernehmung dem zuständigen Friedensgericht mit dem Antrag auf Untersuchungshaft vorgeführt.

DNA-UNTERSUCHUNG ZUR IDENTIFIZIERUNG

Die von den Leichen der verstorbenen Arbeiter entnommenen Proben wurden zur Identifizierung und zur Klärung der Todesursache an die Gruppenleitung des Instituts für Rechtsmedizin in Ankara geschickt. Zudem nahm ein aus Ankara angereistes Spezialteam DNA-Proben von den Angehörigen der verstorbenen Arbeiter entgegen.

Während die Ermittlungen zur Brandursache und zu Vorwürfen der Fahrlässigkeit andauern, wird auch die Einhaltung der Arbeitssicherheitsstandards in der Fabrik überprüft.