Ermittlungen nach Schiffsuntergang vor Silivri eingeleitet: 10-köpfige Besatzung wird vermisst

Die Generalstaatsanwaltschaft Silivri hat nach dem Untergang des Schiffes TUĞBERK İMAMOĞLU infolge einer Kollision zweier Handelsschiffe Ermittlungen eingeleitet.

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Nach dem Zusammenstoß zweier unter türkischer Flagge fahrender Handelsschiffe vor der Küste von Silivri, bei dem eines der Schiffe sank, wurde ein gerichtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es wurde mitgeteilt, dass die 10-köpfige Besatzung des gesunkenen Schiffes namens TUĞBERK İMAMOĞLU bisher nicht gefunden werden konnte.

Laut einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Silivri ereignete sich der Unfall am 2. September 2026 gegen 03.00 Uhr etwa 18 Seemeilen südlich des Bezirks Silivri. Das mit Blechrollen und Baustahl beladene Handelsschiff TUĞBERK İMAMOĞLU, das von Kocaeli nach Aliağa unterwegs war, kollidierte mit dem ebenfalls unter türkischer Flagge fahrenden Handelsschiff ALSU.

Nach der Meldung, dass die TUĞBERK İMAMOĞLU nach der Kollision gesunken sei, seien umgehend Ermittlungen eingeleitet worden. Es wurde festgehalten, dass die Such- und Rettungsarbeiten in Abstimmung mit den zuständigen Institutionen und Organisationen fortgesetzt werden, um die vermisste Besatzung zu finden.

Die Staatsanwaltschaft kündigte an, dass fachkundige Gutachter eingesetzt werden, um den Hergang und die Ursachen des Vorfalls zu untersuchen sowie mögliche Verantwortliche zu ermitteln. Es wurde die Anweisung erteilt, Navigations-, Radar- und Kommunikationsaufzeichnungen der Schiffe sowie alle Informationen, Dokumente, Bilder und sonstigen Beweise im Zusammenhang mit dem Vorfall unverzüglich sicherzustellen.

Zur effizienten und umfassenden Durchführung der Ermittlungen wurden ein stellvertretender Generalstaatsanwalt sowie zwei Staatsanwälte beauftragt; die gerichtlichen Verfahren dauern an.