Ermittlungsverfahren gegen Deniz Göktaş eingeleitet

Wie bekannt wurde, ist gegen den Komiker Deniz Göktaş, der mit seiner Stand-up-Show „Ölü Deniz“ (Totes Meer) derzeit für viel Gesprächsstoff sorgt, ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der „Herabwürdigung religiöser Werte“ eingeleitet worden.

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Der Journalist İsmail Saymaz teilte mit, er habe Informationen darüber erhalten, dass gegen den Komiker Deniz Göktaş, der mit seiner auf YouTube veröffentlichten aktuellen Stand-up-Show für Aufsehen sorgte, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Saymaz berichtete von dem Gerücht, dass gegen Göktaş wegen des Vorwurfs der „Herabwürdigung religiöser Werte“ ermittelt werde, und äußerte sich wie folgt:

„Abgesehen davon habe ich keine weiteren Informationen. Ich hoffe, dass es bei einem Ermittlungsverfahren bleibt und dieses eingestellt wird. Denn wir sollten nicht in eine Zeit eintreten, in der in der Türkei selbst Humor nicht mehr möglich ist und nicht einmal ein Stand-up-Comedian sich frei äußern kann.“

NACH DER SHOW „ÖLÜ DENİZ“ INS VISIER GERATEN

Deniz Göktaş war nach der Veröffentlichung seiner Stand-up-Show „Ölü Deniz“, die er in Harbiye aufführte und die politische Anspielungen enthält, auf YouTube zum Ziel von regierungsnahen und reaktionären Kreisen geworden.

ERMITTLUNGSVERFAHREN EINGELEITET

Nach vorliegenden Informationen hat die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul ein Ermittlungsverfahren gegen Göktaş wegen des Vorwurfs der „Herabwürdigung religiöser Werte“ eingeleitet.

BEHAUPTUNGEN ÜBER FLUCH INS AUSLAND ZURÜCKGEWIESEN

Göktaş reagierte auch auf die in den sozialen Medien verbreiteten Behauptungen, er sei ins Ausland geflohen, und erklärte, er befinde sich lediglich zu Urlaubszwecken im Ausland und werde in die Türkei zurückkehren.

In seiner Erklärung hatte Göktaş folgende Worte gewählt:

„Hallo zusammen, wie ich es mir das ganze Jahr über erträumt hatte, bin ich direkt nach Abschluss meiner Tournee und der Bearbeitung mit drei T-Shirts und drei Boxershorts zu meinen Freunden in den Urlaub geflogen. Ich weiß nicht, ob es etwas Schändliches ist, zu reisen, aber diejenigen, die das wie eine Geheimdienstmeldung verbreiten, könnten auch sehen, dass ich am 22. Juni eine hohe Gebühr für den Wehrdienst geleistet habe; ich werde noch viele Jahre im Land sein :) Sollte es eine Situation geben, die meine Anwesenheit in der Türkei erfordert, werde ich mit dem ersten Flug zurückkehren, die Anzahl der T-Shirts ist ohnehin einschränkend.“